Großverdienerin No Limit Credit jetzt Gruppesiegerin

Mit dem Karin Baronin von Ullmann-Schwarzgold-Rennen, über 1600 Meter führend, und mit 27.500 Euro dotiert, stand am Sonntag in Köln das erste Grupperennen der deutschen Saison 2020 für die Stuten auf dem Programm. Und in dem Gruppe III-Rennen für die Dreijährigen, das von sieben Pferden bestritten wurde, gab sich mit der Höny-Hoferin Ocean Fantasy auch die Siegerin des Preises der Winterkönigin aus dem vergangenen Jahr die Ehre.

Geritten von Michael Cadeddu ging die Make Believe-Tochter aus dem Stall von Jean-Pierre Carvalho, die sich am Start etwas länger bitten ließ, allerdings nicht als Favoritin ins Rennen, denn diese Rolle übernahm mit einer Eventualquote von 3,2:1 die von Henk Grewe für Eckhard Sauren trainierte Schwesterherz, die am Ende aber nur den fünften Platz belegte. Doch auch Ocean Fantasy blieb unplatziert, sie wurde Vierte.

Der Sieg ging die von Andreas Suborics trainierte Lokalmatadorin No Limit Credit, die zweijährig das Ferdinand Leisten-Memorial und eines der beiden Dortmunder Auktionsrennen gewonnen hatte. Damals war der Boden durchlässig gewesen, doch auch auf der am Sonntag schnelleren Bahn zeigte die Night of Thunder-Tochter aus der Zucht und dem Besitz des Gestüts Karlshof ihre ganze Klasse und steigerte ihre Gewinnsumme auf 166.200 Euro. Geritten von Clement Lecoeuvre verwies die Karlshoferin, für die es beim siebten Start der dritte Sieg war, die stark laufende Ebbesloherin Democracy nach Kampf mit einem Hals-Vorteil auf den zweiten Platz.

Unterwegs an zweiter/dritter Stelle liegend schritt No Limit Credit (7,1) Mitte der Zielgeraden zum Angriff auf die bis dahin führende Schwesterherz, die früh nicht mehr wie die Siegerin ging. Dann erwuchs ihr in Democrcy außen vor ihr aber eine starke Gegnerin, die No Limit Credit aber knapp auf Distanz halten konnte. (zum Video)

„Ich hätte mir ein wenig mehr Tempo gewünscht, aber sie ging an zweiter Stelle sehr relaxed. Mir ist ein sehr großer Stein vom Herzen gefallen. Kompliment auch an den Reiter“, erklärte Siegtrainer Andreas Suborics nach dem Rennen. „Sie ist eine Kämpferin, sie liebt es zu kämpfen. Ich wusste zu jeder Zeit, dass ich noch etwas in der Hand hatte“, fügte No Limit Credits Reiter Clement Lecouvre an.

Als Dritte zeigte mit dem Konditionsvorteil Yasmin Almenrädrs Vive en liberte eindreiviertel Längen hinter der Zweitplatzierten weitere Steigerung und ihre beste Form, für diesen Rang rettete sich die Soldier Hollow-Tochter knapp mit einer Nase Vorteil gegen die von weit hinten noch spät stark auf Touren kommende Ocean Fantasy über die Linie, die ihre noch größeren Stärken wohl auf weiterer Distanz haben dürfte.

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