Besser kann man seinen Rennbahneinstand nicht absolvieren, als es die zweijährige Nina Celebre im Winterkönigin-Trial tat. Unter Andrasch Starke gewann die vom Arc-Sieger Peintre Celebre stammende zweijährige Stute dieses Vorbereitungsrennen auf die „Winterkönigin“ Ende Oktober an gleicher Stätte wie ein Pferd anderer Klasse. Bei ihr handelt es sich um das letzte Produkt der im Frühjahr eingegangenen Next Gina, die immerhin im Preis der Diana siegte.
Riesenfreude natürlich bei den Verantwortlichen des Gestüts Wittekindshof, dessen Farben die von Peter Schiergen trainierte Nina Celebre mit Andrasch Starke (Foto) zu dem überlegenen Sieg trug, denn auch der zweite Platz ging mit Sworn Pro an ein Pferd, das die Interessen dieser Zuchtstätte vertrat, allerdings aus dem Stall von Trainer Mario Hofer stammt.
„Sie hat das bestätigt, was sie bei uns im Training angedeutet hatte. Den nächsten Start bestreitet sie in der Winterkönigin“, meinte Trainer Peter Schiergen zu der Stute, die mit 15:10 riesiges Vertrauen bei den Wettern besaß und diese Einschätzung auch in jeder Hinsicht bestätigte.
Bestätigt sah sich auch Karl Jörg, der Wittekindshofer Gestütsleiter, der Nina Celebre zusammen mit Serienhoehe, der Teilnehmerin in der MauriceLacroix-Trophy, schon früh im Jahr als herausragendes Pferd unter den Zweijährigen betrachtet hatte. In Abständen folgten Neena und Biarritz auf den Plätzen drei und vier, ohne jemals in der Nähe der Siegerin gewesen zu sein.
Nur sieben statt der ursprünglich zehn Zweijährigen sah die Prüfung am Start. Die starken Regenfälle der vergangenen Tage hatten für weichen Untergrund gesorgt, der nicht nach dem Geschmack von Auenwunder, Irini und Tahiti Pearl war, die daraufhin der Prüfung ferngeblieben waren.
Im einleitenden Rennen blieb dem einstigen Gruppe-Pferd Simonas auch beim fünften Versuch der erste Jahrestreffer versagt. Der neunjährige Sternkönig-Sohn fand in der dreijährigen Elegant Beauty ihren Bezwinger, eine Stute, die nach einem Rennen aus dem Vordertreffen sicher die Oberhand behielt und Trainer Hans Albert Blume zum ersten Erfolg im Meeting verhalf.










