Wenn Stall Nizzas Nightflower aus Japan zurückkehrt, dann wird ihre alte wieder die neue Heimat werden: Das Gestüt Römerhof. Damit ist folgerichtig klar, dass die von Peter Schiergen trainierte Stute nicht mehr in das Weidenpescher Asterblüte-Quartier zurückkehren wird und die Dylan Thomas-Tochter nun eine neue Karriere als Mutterstute vor sich hat.
Der Japan Cup am letzten Sonntag war somit der letzte Auftritt des amtierenden „Galopper des Jahres“. Es war ein unglücklicher, wie auch in der großen Nachberichterstattung in dieser Ausgabe über den Japan Cup nachzulesen ist. „Rein rechnerisch muss Nightflower da sein, wo auch Iquitos ist“, zog Stall Nizzas Racing Manager Michael Andree kurze Bilanz. Auch wenn im Land der aufgehenden Sonne ein zweites Mal Fortuna dem „Nizza-Team“ nicht beiseite stand, so hat mit Nightflower eine Stute ihre Rennlaufbahn beendet, die zum Besten zählte, was in den letzten zwei Jahren auf der Bahn war. Das beweist allein die Tatsache, dass die Dylan-Tochter aus der Zucht von Jürgen Imm ihre Maidenschaft in einer Gruppe II-Prüfung ablegte. Im Hoppegartener Diana-Trial war dies der Fall gewesen. Im Henkel-Preis der Diana klappte es nicht ganz, da konnte es Turfdonna einen Tick besser. Im Preis von Europa stieg Nightflower dann zur Gruppe I-Siegerin auf (Zum Video), nachdem sie zuvor im Longines Großen Preis von Baden Platz zwei belegt hatte (Zum Video). Schließlich avancierte Nightflower zum „Galopper des Jahres“.
In diesem Jahr kam die Nizza-Stute in der zweiten Saisonhälfte so richtig in Tritt. Nach zweiten Plätzen im Longines – Großen Preis von Berlin und Longines – Großen Preis von Baden markierte sie im Preis von Europa ihren zweiten Gruppe I-Treffer (Zum Video). Nightflower kam in ihrer Laufbahn zu drei Siegen sowie sieben Platzierungen und auf eine Gewinnsumme von 518.736 Euro. Ihr höchstes GAG liegt bei 97,5 Kilo. Wer der erste Partner von Nightflower wird, steht noch nicht fest.











