‚Sir Alex Ferguson ist heute auf Schalke. Er kann eigentlich direkt in Deutschland bleiben, wir peilen nun die 2000 Guineas in Köln an‘, scherzte Trainer Richard Hannon am Mittwochnachmittag nach einem Listenrennen über 1400 Meter in Newmarket.
Dieses wurde zu einer leichten Beute des von Richard Hughes gerittenen Pausanias, der zweijährig bereits zwei Mal gewann und danach Zweiter in einem Gruppe III-Rennen in Ascot wurde.
‚Er ist kein Gruppe I-Pferd, aber sicher ein Gruppepferd. Für die Englischen 2000 Guineas dürfte ihm die Klasse fehlen, für Deutschland sollte es aber reichen‘, tönte Jockey Richard Hughes groß nach dem Sieg von Pausanias.
Rums! Eine echte Kampfansage an Acadius, Gereon, Silvaner und Quinindo, die den Klassiker in Köln anpeilen. Denn wenn diese vier wirklich in Weidenpesch auflaufen, wird es für Pausanias sicher kein Show-Lauf! Aber Hannon weiß ziemlich genau, wie er Pferde einsetzt, macht dabei wenig Fehler.
‚Er hat es heute wirklich klasse gemacht, die Zeit war gut und der schnelle Boden kein Problem für ihn. Die deutschen Guineas sind sein Ziel‘, so noch einmal Trainer Hannon über den im Co-Besitz von Manchester United-Trainer Sir Alex Ferguson (Foto) stehenden Pausanias, dessen Kurs bei RaceBets.com im Langzeitmarkt für die Guineas seit dem Sieg von 200 auf 70:10 fiel.
Pausanias verwies mit Rerouted immerhin ein Pferd auf Platz zwei, das bei seinem letzten Start Gruppe-I-Vierter hinter Roderic O’Connor und vor Quinindo in Frankreich gewesen war.
Ferguson weiß bereits, wie es sich anfühlt, Co-Besitzer eines Guineas-Pferdes zu sein. Rock of Gibraltar avancierte in seinen Farben zum klassischen Sieger und gewann sieben Gruppe-I-Rennen in Folge.











