Newsells Boss Klaus J. Jacobs gestorben: Krebstod mit 71

Der Unternehmer, Mäzen und Newsells Park-Chef Klaus J. Jacobs ist in der Nacht zum Donnerstag einem Krebsleiden erlegen. Der Stifter der gleichnamigen Bremer Privatuniversität Klaus J. Jacobs wurde 71 Jahre alt.

Er ist Vater unter anderem von Andreas Jacobs, dem Chef des Gestüts Fährhof. Der am 3. Dezember 1936 geborene Wahlschweizer Jacobs übernahm 1970 die Geschäftsführung des Kaffeehandelshauses Joh. Jacobs und Co., das sein Großonkel in der Bremer Altstadt gegründet hatte. Jacobs verlegte den Sitz des Konzerns in die Schweiz und übernahm in den 80er Jahren die Schweizer Firmen Tobler und Suchard.

Jacobs wurde zum Schweizer Staatsbürger und verkaufte die Jacobs Suchard AG an den US-Tabakmulti Philip Morris. Doch auch mit dem Milliardensegen aus dem mit Philip Morris abgeschlossenen Geschäft setzte sich der Vater von sechs Kindern aus zwei Ehen nicht zur Ruhe. Seiner Jacobs-Holding gehören Anteile der Personalvermittlung Adecco sowie große Beteiligungen am Schokoladenkonzern Barry Callebaut oder dem Sportvermarkter Infront Sports & Media.

Mit 1,5 Milliarden Franken Kapital ist die Jacobs-Stiftung eine der bedeutendsten Wohltätigkeitsorganisationen der Schweiz, sie unterstützt vor allem Jugendliche auf der gesamten Welt.

Im Galopprennsport machte Jacobs in den vergangenen Jahren durch das Newsells Park Stud von sich reden. Im Zuge des Investments in den Rennsport erwarb er ein großes Gestüt und zahlreiche qualitativ hochwertige Mutterstuten.

Mit dem Newsells Park Stud züchtete Jacobs in den vergangenen Jahren unter anderem Soapy Danger, Best Name, Linas Selection, Maroussies Wings, Kings Quay oder die Gruppe I-Siegerin Kinnard, die die Farben von Jacobs Frau Renata trug.

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