Die Favoritenwetter mussten am Donnerstagabend nur kurz Schwitzen. Kurz war der dreijährige Hurricane Run-Sohn Lyric Street in Nöten, Kieren Fallon musste auf dem von Luca Cumani trainierten Pferd schon früh arbeiten.
Aber mit jedem Meter kam Lyric Street, der bis auf 16:10 herunter gewettet wurde, besser auf Touren und avancierte am 2000 Meter-Pfosten in Newmarket noch leicht zum siebten Sieger der elffachen Gruppesiegerin Elle Danzig.
Lyric Street war zweijährig einmal im Oktober an den Ablauf gekommen und wusste dort als Dritter schon zu gefallen. Sein Jahresdebüt hätte am Donnerstag nicht besser ausfallen können. Ob man den Hengst in besseren Aufgaben sieht, bleibt zunächst abzuwarten.
Zwar besitzt das Pferd eine Nennung für das Englische Derby, doch waren die Reporter von Racing UK eher skeptisch, ‚einen Superstar, aber sich ein gutes Pferd, gesehen zu haben.‘ RaceBets.com eröffnete den Hengst im Wettmarkt für das Englische Derby mit einem Kurs von 700:10.
Der Bruder der aktuellen Gruppesiegerin Elle Shadow, die in dieser Woche eine Gruppe I-Nennung für den Dallmayr Preis erhielt, wird sich von Rennen zu Rennen aber sicher zu steigern wissen.
Gleiches dürfte für die Röttgenerin Wild Coco (Platzquote 24:10, Foto als Fohlen im Gestüt Röttgen) gelten. In den Farben ihrer Aufzuchtstätte lief die Tochter der Gruppesiegerin Wild Side ein Bombenrennen und wurde nach einem Startverlust von rund drei Längen noch leichte Zweite.
Wild Coco, deren Vater Shirocco in den letzten Wochen richtig für Furore sorgt, wird von Henry Cecil für das Gestüt Röttgen trainiert, im Sattel saß der Frankel-Jockey Tom Queally. Die deutsche Zweierwette in Newmarket zahlte mit dem heißen Favoriten an 1 immerhin noch 116:10.











