Der deutsche Rennsport steuert der signifikanten Reduzierung der PMU-Renntage in der Saison 2019 entgegen. Das hat der Galopper-Dachverband am Dienstagabend mitgeteilt. In einer offiziellen Verlautbarung heißt es:
„Für 2019 wurde dem deutschen Galopprennsport eine stark reduzierte Anzahl von PMU-Rennen für 2019 angeboten. Der DVR, der HVT und die German Tote Beiräte Dr. Andreas Jacobs und Gerhard Schöningh konnten in einem Treffen mit den Spitzen von France Galop, Le Trot und PMU Anfang Dezember erreichen, dass es aus Mitteln von German Tote einen finanziellen Ausgleich gibt, der den entstandenen Nachteil der Rennvereine nicht ganz, aber im Wesentlichen ausgleicht.
Ziel des DVR und der BGG war es, attraktive Anreize für die Durchführung von Wochenrenntagen (Mo. – Sa.) zu schaffen und damit die Anzahl der Renntage und Rennen auf einem ähnlichen Niveau wie 2018 zu halten. Die Förderung der Wochenrenntage wird in 2019 vollständig aus Mitteln von German Tote und der BGG getragen und beläuft sich auf einen Betrag von 763.000 Euro.
Die Förderung wird wie folgt aussehen:
Veranstalter von Wochenrenntagen von Montag bis Freitag ohne PMU-Rennen erhalten eine Förderung von bis zu 30.000 Euro bei 8 Rennen.
Veranstalter von Wochenrenntagen von Montag bis Freitag mit PMU-Rennen erhalten eine Förderung durch Übernahme der Rennpreise für die ausgetragenen PMU-Rennen. Veranstalter von Samstags-Renntagen ohne PMU Rennen erhalten eine Förderung von bis zu 18.000 EUR bei 8 Rennen.
Veranstalter von Samstags-Renntagen und Sonntags-Renntagen mit PMU Rennen erhalten eine Förderung durch Übernahme der Rennpreise für die ausgetragenen PMU-Rennen.
Grundlage der Förderungen ist:
– die von den Rennvereinen, angemeldeten Termine 2019
– die Förderung erfolgt pro Renntag für max. 8 Rennen
– der Rennpreis pro Rennen soll durchschnittlich 5.500 EUR betragen.












