Neue Boxen in Wambel: 250.000 Euro fehlen noch

Der Dortmunder Rennverein hatte im März diesen Jahres in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung den Verkauf einer mehr als 30.000 Quadratmeter großen Fläche beschlossen, die einer Wohnbebauung zur Verfügung gestellt werden soll. Ein solcher Verkauf würde dem Beibehalten des Galopptrainings in Dortmund im Wege stehen.

Um diesem Vorgang entgegen zu wirken, hatte sich deshalb ziemlich schnell die „Interessengemeinschaft (IG) Erhalt Galopptraining Dortmund“ gebildet, eine Gemeinschaft aus Trainern, Mitarbeitern, Jockeys, Rennpferdebesitzern, Anwohnern, Lokalpolitikern, Mietern und Sympathisanten des Galoppsports. 

Anfang August konnte diese einen Teilerfolg vermelden. Der Rennverein bot der IG nach einem Gespräch mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau eine Fläche für den möglichen Bau einer neuen Trainingsanlage an. 550.000 Euro, die die Trainer selbst aufbringen müssen, seien dazu nötig. Bisher hat die IG, der auch Peter Schiergens Assistenztrainer Pascal Jonathan Werning angehört, rund 300.000 Euro zusammen. „Wir benötigen aber 550.000 Euro, um Stallungen für rund 30 Pferde bauen zu können“, sagt er.

Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) berichtet, hätte die IG bis zum vergangenen Sonntag dem Rennverein mitteilen müssen, ob der Neubau zustande kommt. Da noch 250.000 Euro fehlten, bat sie um einen Aufschub, den sie bekam. Zwei weitere Wochen wurden ihr nun zugebilligt. „Die Zeit drängt natürlich. Die Chancen würde ich auf 5:95 Prozent beziffern. Aber wir haben noch lange nicht aufgegeben“, so IG-Sprecher Werning weiter.

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