Neue Peitschenregelung: Jockeys nehmen Rechtsbeistand

Die neue Peitschenregelung, die ab 1. Januar in Kraft tritt (wir berichteten), könnte in den nächsten Wochen noch für einigen Gesprächsstoff sorgen, denn bekanntlich sind die Aktiven mit der neuen Regelung nicht einverstanden. Vor dem Dortmunder Renntag am Sonntag gab es deshalb eine Versammlung der Jockeys auf der Rennbahn in Wambel.

Der Trainer- und Jockeyverband beschloss dabei, sich einen Rechtsbeistand zu nehmen, um seine Interessen gegenüber dem Direktorium für Vollblutzucht und Rennen zu vertreten.

‚Eines muss ich klar sagen. Wir sind für den Tierschutz und auch für die neue Regel, dass ein Pferd im Rennen maximal geschlagen werden darf. Aber das Strafmaß steht in keinem Verhältnis zur Situation der Jockeys. Die Vertragsstrafe in dieser Form ist nicht nur existenzbedrohend, sie ist existenzvernichtend. Deshalb haben wir eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt, um unsere Interessen zu vertreten.

Diese wird nun ein Schreiben an das Direktorium aufsetzen. Wir hoffen, dass wir eine vernünftige Lösung finden‘, so Erika Mäder (Foto), die Vorsitzende des Trainer- und Jockeyverbandes am Sonntag gegenüber GaloppOnline.de.

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