Native River gewinnt „Gold Cup“

Das Highlight des Finaltages in Cheltenham war das vierte Rennen, der mit 625.000 Pfund dotierte „Cheltenham Gold Cup“. In dem Gruppe-I-Rennen über weite 5.294 Meter landeten zwei Favoriten auf den ersten beiden Plätzen. Native River unter Richard Johnson siegte schließlich vor Might Bite.

Das gesamte Jagdrennen wurde von Native River unter Richard Johnson und Might Bite (Nicolai De Boinville), die als Favoriten zu einer Quote von 60:10, bzw. 50:10 an den Start gingen, angeführt. Den Mitfavoriten Our Duke (55:10) unter Robbie Power sah man unterwegs an vierter Stelle, er musste sich aber früh nach hinten verabschieden. Native River und Might Bite sonderten sich bereits eingangs der Zielgeraden vom restlichen Feld ab. Zweitgenannter kam gutgehend in die Gerade, während Native River schon wesentlich früher von seinem Reiter unterstützt werden musste. Trotzdem schaffte es der achtjährige Wallach aus dem Quartier von Colin Tizzard, die Spitze bis ins Ziel zu behalten. Er gewann letztendlich sogar leicht vor Nicky Hendersons Might Bite und Anibale Fly unter Barry Gerarghty (zum Video).         

Mit dem „Albert Bartlett Novices‘ Hurdle“ (125.000 Pfund) ging bereits 40 Minuten zuvor eine weitere Gruppe-I-Prüfung über die Bühne, bei der Nicky Henderson auch schon seinem Trainerkollegen Colin Tizzard den Vortritt lassen musste. Mit 20 Kandidaten ging das Feld auf die 4822 Meter-Strecke auf die Reise. Den Favoriten Santini (Nicolai De Boinville), der seine letzten beiden Rennen gewinnen konnte, sah man unterwegs im Hintertreffen. Peu a peu konnte er an der Außenseite Boden gut machen, doch im Ziel reichte es nur für den dritten Platz. Den Sieger Kilbricken Storm wiederrum sah man ausschließlich unter den vorderen Pferden. Unter Harry Cobden übernahm der siebenjährige Wallach aus dem Quartier von Colin Tizzard am letzten Sprung die Führung und gewann leicht. Für Kilbricken Storm, der als 340:10-Außenseiter in das Rennen ging, war somit der Start in die Saison perfekt. Zweiter wurde Ok Corral unter Barry Geraghty, der wie Santini von Nicky Henderson trainiert wird (zum Video).

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