Mit dem Bruch zweier Brustwirbel neben einer Gehirnerschütterung und leichten Einnerungslücken endete der Sturz von Nastasja Volz am vergangenen Sonntag auf der Neusser Sandbahn auf Victoria Falls. Das ist das genaue Ergebnis der Untersuchungen, die in der Neusser Klinik, in die die 20-jährige nach dem Unfall eingeliefert wurde, vorgenommen wurden.
Am Mittwoch ist die 20-jährige aus St. Wendel in der Berufsgenossenschaftlichen Unfall-Klinik in Duisburg-Buchholz operiert worden, wobei zur Stabilisierung der in Mitleidenschaft gezogenen Brustwirbel Schrauben eingesetzt wurden, mit denen sie für ein halbes Jahr leben muss.
„Die Operation war nach Auskunft der behandelnden Ärzte unumgänglich und ist gut verlaufen. Sie muss die nächsten Tage noch ruhig liegen, woran sich dann die Reha-Maßnahmen anschließen werden“, hieß aus der Umgebung der Amateurrennreiterin, die schon zahlreiche Genesungswünsche erhielt.
Zunächst wollte man bei der Co-Championesse der Amateurrennreiterinnen von 2003 eine konservative Behandlungsmethode anwenden. Eine Maßnahme, die sich u. a. im Fall des englischen Amateurrennreiters David England bewährte, der sich bei seinem Gastspiel am 4. September in Quakenbrück ebenfalls schwere Verletzungen zugezogen hatte, mittlerweile aber in seiner Heimat wieder an Rennen teilnimmt.











