Der vom Gestüt Schlenderhan gezogene und mittlerweile von Lee und Anthony Freedman trainierte Our Ivanhowe, in Deutschland noch als Ivanhowe am Start, hat am frühen Samstagmorgen unserer Zeit im australischen Rosehill die zur Gruppe I zählenden und mit 700.000 australischen Dollar dotierten Ranvet-Stakes über 2000 Meter gewonnen.
Schließlich war der Ex-Schlenderhaner, der zum ersten Mal seit seinem Verkauf nach Australien schweres Geläuf antraf, eine Klasse für sich. Unter Jockey Kerrin Mc Evoy zog der Soldier Hollow-Sohn bei seinem Jahresdebüt nach einen Rennen aus dem Hintertreffen an der 200 Meter Marke unwiderstehlich in Front und einmal an der Spitze angekommen, brauchte er keinen Gegner mehr zu fürchten. Nach Protectionist und Almandin im Melbourne Cup sorgte er somit für den nächsten Big Point eines aus deutscher Zucht stammenden Pferdes auf dem roten Kontinent. Einzig Favorit Hartnell aus dem mächtigen Godolphin-Imperium vermochte ihm noch annähernd zu folgen.
Dreieinviertel Längen hatte der insgesamt jetzt vierfache Gruppe I-Sieger im Ziel zwischen sich und den „blauen“ John O´Shea-Schützling galoppiert. Dritter, noch einmal eine dreiviertel Länge zurück, wurde Vorjahressieger The United States, der von Robert Hickmott vorbereitet wird. Our Ivanhowe hatte in Deutschland vierjährig seine beste Saison. 2014 gewann er unter der Regie von Jean-Pierre Carvalho neben dem Gerling Preis (Gruppe II) im Mai auch den Longines – Großer Preis von Baden und später im Jahr noch den Pastorius – Großer Preis von Bayern, beide auf Gruppe I-Level.












