Nad Al Sheba: Jede Menge Dubai-Erfolge am Donnerstag

Seinen Ankaufspreis von über neun Millionen Dollar, die Godolphin einst für ihn auf den Tisch legte, wird er mit Sicherheit niemals eingaloppieren können, aber immerhin gab es für den von Saeed Bin Suroor trainierten Storm Cat-Sohn Jalil am Donnerstag in Nad Al Sheba bereits den dritten Sieg.

Wie schon vor zwei Wochen setzte sich der vierjährige Hengst (18:10) in einem Handicap (2000 m, 110.000 Dollar) unter Stalljockey Frankie Dettori völlig überlegen durch.

Dettori ritt sein Pferd, das mit Sand offensichtlich bedeutend besser zurechtkommt als mit Gras, mit sehr viel Vertrauen, hielt ihn unterwegs im Mittelfeld. Auch wenn er in recht weitem Bogen in die lange Zielgerade kam, war er hier schnell das am besten gehende Pferd und verwies Gloria de Campeao und Dynamic Saint auf die Plätze zwei und drei.

Ohnehin waren es die UAE-Trainer, die an diesem Abend den Ton bestimmten, denn auch die ersten drei Rennen für englische Vollblüter wurden von in den Emiraten trainierten Pferden gewonnen. Dabei kamen aber nie die Favoriten zum Zuge.

Das 1500 Meter-Handicap auf der Sandbahn ging durch einen canternden Green Coast (50:10, Willie Supple) in den Stall von Doug Watson, das 1700 Meter-Handicap auf ‚Dirt‘ wurde durch Erwan Charpys Rosberg (70:10, Tadhg O’Shea) gewonnen, und der 1200 Meter-Handicap-Sprint auf der Grasbahn ging an Prince Tamino (90:10, Royston Ffrench) aus dem Quartier von Trainer Ali Al Raihe.

Im letzten Rennen des Abends, einem 120.000 Dollar-Handicap auf der Grasbahn über 2400 Meter, zeigte der im Besitz des Aga Khan stehende und vom Iren John Oxx trainierte Vierjährige Mourilyan (Foto, Mick Kinane) erneut eine ganz starke Leistung, als er sich gegen Hard Top aus dem Bayern Syndikat und Doubnov vom letzten Platz kommend noch leicht wie ein echter Steher durchsetzte.

Das Dubai Sheema Classic könnte durchaus ein Ziel für den Desert Prince-Sohn sein, der mit einer Quote von 15:10 auch der heißeste Favorit dieses Renntags war. Zuvor könnte der ungeschlagene Hengst bereits am Super Thursday in einem Gruppe III-Rennen antreten, würde dann auf Deutschlands Super-Star Quijano treffen.

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