Man hatte im Asterblüte-Quartier schon immer eine gute Meinung vom Ittlinger Nikkei gehabt. Früher im Jahr galt er sogar lange als Kandidat für das Deutsche Derby, was sich aus verschiedensten Gründen aber dann doch nicht realisieren lies. Nun scheint er sich aber so richtig gefunden zu haben.
Nach seinem überlegenen Treffer in einem Badener Siegerrennen gewann der Pivotal-Sohn am Sonntag auf der Hauptstadtbahn auch das zur Gruppe III zählende und mit 55.000 Euro dotierte „Silberne Pferd“ (Ex Niederrhein-Pokal) über 3000 Meter.
Nach einem perfekten Rennverlauf wurde der Asterblüte-Vertreter von seinem Jockey Andrasch Starke in der Bahnmitte optimal eingesetzt und rettete sich gegen den vom letzten Platz heranfliegenden Moonshiner, der als Favorit ins Rennen gegangen war, ins Ziel. Eine tolle Leistung von der sogar der glückliche Siegjockey etwas überrascht war. „Ich wusste nach dem letzten Rennen, dass er ein gutes Pferd ist, wusste aber auch, dass es ein gewaltiger Sprung ist, den er heute bewältigen musste. Eigentlich war er im Ausgleich II genannt, die Nachnennung hat mich selber etwas überrascht. Die hatte sicher das Ziel hier heute eine Platzierung zu ergattern. Der Rennverlauf war aber perfekt und die Zeichen standen eigentlich schon Mitte der Geraden auf Sieg.“ Bis auf 45:10 hatte das Hoppegartener Publikum den Schiergen-Galopper heruntergewettet. Rang drei ging nicht weit zurück an Markus Klugs Adler, der damit die Rheinland-Dreierwette perfekt machte.












