Am 17. April galoppierte sich Lindenthaler in die Favoritengruppe für das Deutsche Derby. Nach seinem Sieg im Dr. Busch Memorial in Krefeld galt der Azamour-Sohn aus dem Gestüt Ebbesloh sogar als inoffizielle ‚Derby Nummer 1‘ des mächtigen Quartiers von Peter Schiergen. Dann kam der 15. Mai. Dann kam der Prix Hocquart.
Voller Hoffnung reiste man mit Lindenthaler nach Paris. Doch in dem Gruppe II-Rennen hatte der Dreijährige nichts zu bestellen, wurde abgeschlagen Letzter. Und das sicher nicht einmal gegen die erste Garnitur Frankreichs. Der Sieger Prairie Star wurde am Sonntag im französischen Derby nur Sechster, sein Prix Hocquart-‚Runner Up‘, Grand Vent, gar nur Elfter.
‚Diese Form stimmt nicht und ist komplett zu streichen. Das war nicht sein Tag und es lag weder an der Distanz, noch am Tempo oder den Gegnern. Ich werte diesen Start nicht und habe noch immer eine gute Meinung von Lindenthaler‘, so Trainer Peter Schiergen gegenüber GaloppOnline.de. Zum Langzeitmarkt
Der Kölner Coach weiter: ‚Wir halten weiter am Derby fest. Ich habe mich in Baden-Baden mit den Besitzern zusammengesetzt und wir haben entschieden, dass wir direkt im Derby starten‘.
Lange waren die Union und das Derby-Trial in Bremen für Lindenthaler im Gespräch, der nun aber direkt die Reise nach Horn antreten wird. Wer Lindenthaler im Derby reiten wird, ist derweil noch offen.
Neben Silvaner, Theo Danon und Saltas könnte Lindenthaler einer von vier Derby-Startern von Peter Schiergen sein.











