Gegen halb sechs stand mit dem Großen Lübzer Ostseepreis das absolute Highlight der Bad Doberaner Renntage auf dem Programm. Neun Aspiranten trafen sich an der Startstelle für den über 1750 Meter führenden Ausgleich III. Ausgelobt waren in dieser Prüfung satte 15.000 Euro. Eine lohnende Angelegenheit also für alle Beteiligten.
Und der Sieger hieß Kahoon (war in diesem Rennen im letzten Jahr Vierter) aus dem Rennstall von Champion Andreas Wöhler, der auf den letzten Metern die meiste Kraft in den Beinen hatte. Unter Jozef Bojko kam der Paolini-Sohn der in den Farben des Stalles Werne läuft mit starkem Speed an den lange führenden Primera Vista heran und ließ ihn relativ einfach hinter sich.
Mit viel Schwung kam auch Attiko (Uwe Stech/Rebecca Danz) noch heran, der Kahoon (Foto) noch einmal auf den Zahn fühlte, diesen aber letztlich nicht mehr in Gefahr bringen konnte. Primera Vista (Mario Hofer/Andre Best) behielt das dritte Geld. 77:10 zahlte dieser Sieg am Doberaner-Totalisator. Der obligatorische Schluck Lübzer Pils dufte bei der anschließenden Siegerehrung natürlich nicht fehlen.
Im Ausgleich IV über 1750 Meter setzte sich Sorea (29:10) aus dem Quartier von Lutz Pyritz durch. Im Sattel saß der aktuelle Champion Filip Minarik. Auch Rang zwei ging dank Bear Paolina (Eugen Frank) an Lutz Pyriz. Die Dreierwette wurde durch Flying Encore (Rudolf Storp/Marvin Suerland) komplettiert. Das Amazonen-Rennen, ein Ausgleich IV über 2600 Meter, ging an Anneliese Bollien und den 115:10-Außenseiter Vesuv. Der Tertullian-Sohn gewann vor Road Tiger Christian Sprengel/Annika Rosenbaum) und Kendai (Martina Grünewald/Steffi Hofer).
Glückliche Gesichter gab es im Team von Lebensglück (21:10) nach ihrem Sieg im Ausgleich III über 2050 Meter. Unter Wladimir Panov siegte die Areion-Tochter vor Mountain Hill (Sascha Smrczek/Bayarsaikhan Ganbat) und sorgte somit für den dritten Tagessieg von Trainer Hans-Jürgen Gröschel. Für Wladimir Panov war es der zweite Tageserfolg. Die abschließende Prüfung ein Ausgleich IV über 2050 Meter ging an Sascha Smrczek. Der von ihm trainierte Mr Xzero siegte unter Daniele Porcu vor Fresh Lady (Uwe Stoltefuß/Eduardo Pedroza). it 145:10 gab es zum Ende des zweiten Tages noch einmal eine schöne Quote.
Morgen geht dann das dreitägige Meeting in die letzte Runde. Gesucht wird dann unter anderem der ‚Super-Steher‘ in Deutschlands längstem Flachrennen über 3600 Meter.












