Nach der Arbeit zum Rennen in den Weidenpescher-Park

Den Reigen einiger Abendrenntag in den Sommermonaten weitet der Weidenpescher-Park am Mittwoch aus. Die Veranstaltung wird dadurch bereichert, dass erneut Bilder von sechs Rennen (2-7) nach Frankreich übertragen werden. Der Wettanbieter Pari Mutuel Urbain (PMU) hat erneut Köln in sein Programm aufgenommen.

Ab 18:00 Uhr ist der Weidenpescher Park auch in Frankreich „on air“. Der Renntag beginnt bereits um 17:30 Uhr mit einem Altersgewichtsrennen. In der Breite wird Basissport angeboten. Allerdings ist das nach dem Pfingstwochenende und den German 1.000 Guineas am Sonntag, an dem bereits zwei Klassiker geboten wurden, unter der Woche auch nicht anders lösbar.

Die Resonanz der Ställe fiel dennoch durchweg positiv aus, denn insgesamt kommen in den acht Kölner Prüfungen 78 Pferde an den Ablauf. Von zu wenig Pferden im Training kann eher nicht die Rede sein, zumal es auch am Mittwochabend gutes Geld zu verdienen gibt. Dank der Mehreinnahmen durch die Vermittlung an PMU sind auch die Dotierungen entsprechend hoch. Sie reichen zwar nicht ganz an das Düsseldorfer Niveau vom vergangenen Mittwoch heran, dennoch können sich 6.60 Euro im Ausgleich II schon mehr als sehen lassen.

Das Rennen der dreijährigen Stuten könnte ganz interessante Pferde am Start sehen. Das Schlenderhaner Team macht gerade in Rennen dieser Art wenig Fehler wie die letzten Wochen bewiesen. Daher sollte auch die debütierende Ituila gleich in die Favoritenposition gehievt werden. Jens Hirschberger ist bekannt dafür, dass er seine Galopper nur aufbietet, wenn sie hundertprozentig fit sind, Schlenderhan-Jockey Adrie de Vries macht derzeit ohnehin kaum etwas falsch und daher sollte die Tertullian-Tochter erste Sieganwärterin sein.

Der Formstall von Markus Klug könnte sich als Herausforderer präsentieren. Auch am vergangenen Wochenende agierte das Heumarer Quartier wieder stark, stellte einen Sieger und einen Zweitplatzierten in Mannheim. Pristina ist mit Eugen Frank im Sattel angegeben, die Sternkönig-Tochter kann sich bestimmt auf Anhieb ordentlich verkaufen. Markus Klug ist ferner mit der Görlsdorferin Registara vertreten, die auch Sternkönig als Vater aufweist.

Stephen Hellyn ist als Reiter verpflichtet worden, das Klug-Doppel sollte man sich ganz genau ansehen. Auch Asterblüte-Coach Peter Schiergen hat mit der Nayef-Tochter Mesa Verda eine Stute dabei. Die rot-grünen Farben des Gestüts Ammerland soll Stalljockey Andrasch Starke nach vorne tragen. Damit wäre die Gruppe der favorisierten Kandidatinnen umrissen.

Unter den Handicaps fallen zwei Ausgleiche der Kategorie III ins Auge. Warum sie als sechste und achte Tagesprüfung entschieden werden, ist nicht umgehend klar. Der so konstante Marolo, der in Baden-Baden erneut eine tollen Tag erwischte, kann unter Nina Wagner weiter siegen, aber auch Turflöwe muss noch nicht am Ende seiner Möglichkeiten sein. In der abschließenden Prüfung lohnt es sich vielleicht mit dem kleinsten Gewicht zu gehen. Andrasch Starke reitet nicht alle Tage 54 Kilo, dafür muss der Top-Jockey schon mächtig „schwitzen“. Ralf Lamberts Cape Cross-Sohn könnte ein ganz gutes Ding am späten Mittwochabend sein.

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