In England legendär sind die Gambles und Wett-Coups von Barney Curley, der auch als Trainer schon mit einigen ex-deutschen Schützlingen Wettcoups landen konnte. Einige seiner Pferde hatten Schlenderhaner Hintergrund. So auch Eye of the Tiger, der 2010 noch für Baron Georg von Ullmann den Stallgefährten Getaway im Gerling-Preis schlug (Foto.)
So gut wie bei diesem Gruppe II-Erfolg ist der mittlerweile neunjährige Tiger Hill-Sohn nicht mehr und auch nicht mehr im Stall von Barney Curley. Dennoch spekulierte die englische Fachpresse am Mittwochmittag, ob nicht Curley hinter einem riesengroßen Gamble in Lingfield stecken würde.
In einem Handicap der unteren Kategorie 6 war Eye of the Tiger um 14:30 Uhr nämlich letztlich für schlappe 20:10 auf die Reise gegangen, nachdem er am gestrigen Abend noch dreistellig für 110:10 im Angebot gewesen war!
Am Ende ging es aus dem Vordertreffen wie fast schon zu erwarten ganz leicht. Einige wussten offenbar genau Bescheid, dass der Stallinsasse von Trainer Des Donovan nach einer 481tägigen (!) Pause zu Hause Arbeiten gezeigt hatte, nach denen er sich in dieser schwachen Konkurrenz durchsetzen musste. Zweiter wurde mit Cabuchon übrigens tatsächlich ein Ex-Schlenderhaner in einer 288:10 Zweierwette. (Video ansehen)
Im weiteren Programmverlauf am Mittwoch waren noch auf weitere Pferde, die teilweise einst bei Curley standen, enorme Summen unterwegs. Curley selbst wollte zu der Sache keinen Kommentar abgeben.












