Nachdem es zu Beginn der Dortmunder Rennen mit dem Sieg von Prince of Rules als 10:10-Favorit zumindest in der Siegwette nicht viel Geld zu verdienen gab, zeigte sich gleich im Anschluss, welche Auszahlungen auch während der Winterrennen möglich sind. Als Debütant siegte nämlich der von Vera Henkenjohann trainierte Kallisto-Sohn Zweigelt (Foto) als 1443:10-Chance (Video ansehen)!
Der Dreijährige zwang in der Zielgeraden unter Manuela Murke den Top-Favoriten und Gruppesieger Toughness Danon (A. Pietsch) in die Knie. Der Favorit hatte sofort nach dem Start beim ersten Auftritt für neue Interessen die Spitze genommen und auch alle Angriffe auf ihn abwehren können.
Doch dann rückte Zweigelt heran. Ohne große Mühe sammelte der Bruer-Schützling Gegner um Gegner ein, um auch im Finale Toughness Danon zu übertrumpfen. Der Paukenschlag war perfekt.
‚Damit konnte wirklich niemand rechnen. Wir wussten, dass er ein Steher ist, aber, ob er schon dreijährig über die 2500 Meter so gut abschneidet, war nicht klar‘, zeigte sich auch Vera Henkenjohann überrascht. Allerdings ließ sie durchblicken, dass sie schon vor dem Rennen davon ausging, ein talentiertes Pferd aufzubieten.
Toughness Danon blieb da nur der Ehrenranng vor dem toll laufenden Warstein (D. Porcu). Angesichts des vierstelligen Siegtotos gab es natürlich auch hier in den Kombinationswetten viel Geld abzuholen. Die Zweierwette zahlte 3.715:10 und die Dreierwette sogar 24.331:10. Züchter des Siegers sind im Übrigen Besitzer Christian Bruer und DVR-Chef Andreas Tiedtke, die gemeinsam auch den Sprinter Xi besitzen












