In der Rubrik „Und sonst so“ in der Sport-Welt hatte es für das abschließende Sieglosenrennen für vierjährige und ältere Pferde über 1800 Meter den versteckten Hinweis auf den letzten Sieger am Sonntag in Dortmund-Wambel gegeben. Denn 600 Kilometer sind es von Dortmund nach München, von wo aus der Sieger und 2,0-Favorit Nic Mountain angereist war. Der für die Yeah! Yeah! Yeah! Stables trainierte Mount Nelson-Sohn war zwar nicht der einzige Starter aus dem Quartier von Michael Figge, doch nachdem Sequel zuvor nicht ganz so gut gelaufen war, konnte man schon davon ausgehen, dass man die weite Reise wohl eher wegen ihm angetreten hatte. (zum Video)
Für den Ritt engagiert hatte man zudem Bauyrzhan Murzabayev, was natürlich ebenfalls davon zeugt, dass man Meinung hat. Und die konnte man ja auch haben, denn zuletzt war der Figge-Schützling beim ersten Versuch auf Dirt ja bereits Zweiter geworden.
Und mit dementsprechendem Vertrauen wurde er dann auch um den Kurs gebracht. Stets außen neben dem lange führenden Co-Favoriten Naqdy postiert, schaltete der Münchener kurz nach Erreichen des Einlaufs einen Gang höher und war spätestens 200 Meter vor dem Pfosten bereits als Sieger hochgezogen. Weniger gut ging die Sache für den angesprochenen Naqdy aus, dieser hatte sich an der Spitze wohl etwas zu sehr verausgabt und musste zum Ende hin abreißen lassen, mehr als der sechste Platz war dann nicht mehr drin. Für den Ehrenplatz fand Elsie´s Kap noch schön in die Partie, verwies Aufsteiger auf Rang drei. Für Murzabayev war es nach Decadent Times bereits der zweite Tagestreffer. Er geht damit mit einem Vorsprung von zehn Siegen in die letzten drei Renntage des Jahres und ist damit dem großen Ziel Jockey-Champion heute wieder einen großen Schritt näher gekommen.













