Schon als Bundesliga-Profi stand Markus Münch im Mittelpunkt des Interesses. Doch längst ist der Besitzertrainer auch im Galopprennsport ein gewichtiger Faktor. Und am Sonntag landete er in Hannover den bislang bedeutendsten Treffer seiner noch jungen Laufbahn. Denn die Pentire-Tochter Intarsia (Foto) sicherte sich eines der Rahmen-Highlights in Hannover (Video ansehen).
Im Großen Preis von AUDI Hannover, einem mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen über 1900 Meter, galt die auch in Münchs Besitz stehende Lady als 43:10-Mitfavoritin. Jockey Adrie de Vries, der einen Glanztag erwischte, sicherte ihr sofort einen Platz im Vordertreffen, das Near Galante vor Ephigenie anführte. Die Favoritin Masquenada ging noch am Schluss.
Im Einlauf marschierte Near Galante zunächst weiter, doch Intarsia lauerte auf ihre Chance. Und nach einigem Kampf schob sich die Münch-Lady noch knapp an ihrer tapferen Konkurrentin vorbei.
Hinter Near Galante klaffte eine große Lücke zu der Vorjahressiegerin Ephigenie (Torsten Mundry: ‚Wir sind zufrieden‘), während Masquenada (Werner Baltromei: ‚Die Stute ist schlecht galoppiert‘) nur noch auf Platz vier vorlief.
‚Intarsia hat sich in München so gut präsentiert, da haben wir den Sprung in diese Klasse gewagt. Der Erfolg ist sensationell‘, erklärte Markus Münch.
Ein tolles Gespür bewiesen die Wetter im Großen Preis der EILERT Bauunternehmung – 20. BBAG Auktionsrennen Hannover. Denn bei einer Quote von 28:10 schenkten sie Georg Baron von Ullmanns Low Key ihr Vertrauen. Und damit lagen sie goldrichtig.
Denn der dreijährige Hengst markierte nicht nur den zweiten großen Treffer an diesem Nachmittag für Jockey Adrie de Vries, sondern auch für Beschäler Pentire! Der Schützling von Jens Hirschberger galoppierte zunächst im Mittelfeld dieses mit 52.000 Euro dotierten 2000 Meter-Examens (Video ansehen).
Infant und Dian Goldsborough hatten die Spitze, doch im Einlauf war bald schon Nightdance Paolo in Front. Doch dann packte in der Distanz Low Key so richtig an und überlief mit gewaltigem Spurt die Gegner und hielt sich den unter Höchstgewicht auf dieser Distanz sehr stark laufenden Empire Storm und den noch toll anziehenden Sir Oscar vom Leib. Nightdance Paolo kam erst spät nicht mehr mit und wurde Vierter.











