M?nchener Sieg in Bremen durch ‚Franzosen‘ Le Francois

Das Bremer Auktionsrennen war vor dem Zug mit 18 Startern eine ganz offene Sache. Auf dem Rasen dann aber nicht, denn als er Mitte der Zielgeraden eingesetzt wurde, machte der aus München angereiste Sholokhov-Sohn Le Francois mit seinen Gegnern wenig Federlesen.

Mühelos lief der Schützling von Wolfgang Figge unter Karoly Kerekes an dem bis dahin führenden Govinda vorbei und von da an war die Frage nach dem Sieger beantwortet.

Auch wenn es im Ziel dann nur eineinhalb Längen Vorsprung waren, die der Hengst des Stalles PIDA im Ziel vor Govinda hatte, stand der Erfolg der 54:10-Chance beizeiten fest.

Govinda selbst rettete sich noch gegen die heranstürmenden Sir Oscar und Tettman ins Ziel, auf den weiteren Plätzen folgten mit Anking und Ottofee dann zwei Stuten. Big Titus, der 41:10-Favorit dieses Rennens, wurde nur Neunter.

Nach zwei Siegen ist Le Francois, der aus der Zucht des Gestüts Etzean stammt, und das erste Pferd seines Stalles ist, somit noch ungeschlagen. Der Hengst besitzt Nennungen für sämtliche Auktionsrennen, aktuell dürfte er wohl der beste Riemer Dreijährige sein.

Im Jagdrennen kamen leider nur vier Pferde an den Start, doch eine Woche, nachdem er die Badenia in Mannheim gewonnen hatte, war Cornelia Schmocks Supervisor auch hier erfolgreich, verwies Brennus sicher auf den zweiten Platz.

Nach den acht Rennen hatte man in der Bremer Vahr einen Gesamtumsatz von 120.736,45 Euro.

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