Personelle Veränderungen in der Müchner Führungsmannschaft seit dem Amtsantritt von Dr. Norbert Poth im Mai 2010. Ein 30 Prozent höherer Pferdebestand in den Münchener Rennställen mit neuen prominenten Namen wie Gestüt Ammerland, Rupert Plersch, Rennstall Hachtsee, Gestüt Idee, Gestüt Karlshof oder Marlene Haller zum Beispiel.
Ein neuer Pächter für Service und Gastronomie, ein völlig neu erarbeitetes Eintrittskonzept und eine weitere sportliche Aufwertung des Riemer Turfkalenders dank eines zusätzlichen Gruppe II-Rennens am 18. September mit der bisher in Köln ausgetragenen Europa-Meile.
All dies sind Eckpfeiler, die für frischen Wind in München stehen. „Wir wollen beispielsweise mit einer novellierten Siegwette, der populärsten aller Pferdewetten, die Abzüge um 6 Prozent senken und erhoffen uns damit neue Akzente und vor allen Dingen Umsatzzuwachs“, so Rudolf Oster, Generalsekretär des Münchener Rennvereins.
Dadurch nimmt Riem nun ganz klar die Spitzenposition im gesamtdeutschen Vergleich ein. Der Wetter sollte sofort die besseren Quoten merken und der Verein erhofft sich dadurch natürlich ein Plus beim Umsatz.
„Beim neuen Eintrittskonzept ist u.a. die ‚ALL INCLUSIVE – Variante‘ ein richtig interessantes Angebot für unsere Besucher. Eintritt, Rennprogramm, Wettgutschein im Wert von 5 Euro und die ‚All you can eat‘-Komponente vom Buffet für 22 Euro, Kinder und Jugendliche zahlen dabei nur 8,- Euro.
Und natürlich aus sportlicher Sicht die Übernahme der Europa-Meile, Gr. II, die neben dem Bavarian Classic, Gr.III und dem Dallmayr-Preis, Gr. I hervorragend in das Grand Prix-Programm passt. Ein Stelldichein der besten Meilenpferde, das über eine lange Tradition verfügt. Der 18. September ist in diesem Zusammenhang als einer der traditionsträchtigsten Renntage zu nennen, ob als BMW-Renntag bis Ende der Neunziger Jahre oder als Preis der Bayerischen Wirtschaft, die allesamt über eine hervorragende Resonanz verfügten.
Internationale Anerkennung erreichte den Münchener Veranstalter im Übrigen aus Chicago. Der Sieger des Großen Dallmayr-Preises, Gr. I erhält zudem eine feste Startberechtigung in der Arlington Million Gr.I). Der Bavarian Classic-Triumphator darf sich hingegen über eine Nominierung in den mit 400.000 Euro dotierten Secretariat-Stakes freuen. Den eingeladenen Siegern werden sämtliche Kosten erstattet. Die Rennen in Chicago sind im Übrigen für den 14. August vorgesehen.










