Die beiden Dreijährigen standen am Sonntag in München-Riem, im Hauptrennen des Tages, dem Bavaria-Preis, in der Favoritenrolle. Waldemar Hicksts Nexius (26:10) und Stall Salzburgs Pakal (32:10) standen in der Gunst der Wetter ganz oben. Doch der Sieg ging an ein älteres Pferd, den dritten Favoriten Why Not.
Der ungeschlagene Königstiger-Sohn aus dem Besitz von Rupert Plersch setzte sich in dem Listenrennen über 2000 Metr, das mit 20.000 Euro dotiert war, unter Jimmy Quinn als 52:10-Chance bei seinem erst dritten Start sicher mit einer dreiviertel Länge Vorteil gegen Pakal, der es lange schaffen zu können schien, durch, hinter dem mit dem Ungarn Ostinato und dem italienischen Gast Dingo zwei ausländische Pferde auf den weiteren Plätzen landeten, während der Favorit Nexius auf dem sehr weichen Boden nach einem Rennen aus dem Vordertreffen am Ende noch stark nachließ und nur als Letzter über die Linie kam (Video ansehen).
Für seinen Betreuer, den Münchener Trainer Shooting-Star John David Hillis (Foto), war Why not, der im vergangenen Jahr noch bei Markus Klug stand, und für diesen das Hallesche Auktionsrennen gewann, nach Baltic Rock im Bremer Derby-Trial der zweite Listensieger.
Nun muss man sich die Frage stellen, was Why Not, der bereits Wallach ist, überhaupt kann, denn trotz seiner seltenen Auftritte, gab er sich bislang noch nie eine Blöße.











