Nachdem zwei Pferde kurzfristig ausfielen, gingen im Großen Preis der Stadt Mülheim an der Ruhr nur vier Pferde auf die Reise. König Speed war morgens abgemeldet worden, er hat noch ein Engagement am Freitag in Frankreich, der Favorit Contat zog sich am Start eine Platzwunde zu, musste dem Rennen also auch fernbleiben (rund 6.000 Euro Rückzahler).
Das alles war für den Umsatz natürlich nicht förderlich, zumal man die Rennen ja auch nicht im Rennbahnfernsehen verfolgen konnte.
So kam man am Ende der 7 Rennen-Veranstaltung auf lediglich 81.225 Umsatz. Von außen kamen davon nur rund 20 Prozent. Natürlich kein erfreuliches Ergebnis für den Veranstalter, doch war das abzusehen. Gegen drei Bahnen ohne TV-Bilder zu veranstalten ist sicher ein zu überdenkendes Konzept und sowohl für den Rennsport als auch den Veranstalter wenig optimal.
Trainer Dr. Andreas Bolte und Jockey Jiri Palik wird das am heutigen Tag egal gewesen sein, denn mit dem Big Shuffle-Sohn Stormiano gewannen sie den Ausgleich I-Sprint. Start-Ziel setzte sich der Hengst gegen den Abidjar-Bruder Assam und Florado durch, wobei diese Reihenfolge fast den gesamten Weg über Bestand hatte.
Kurios: zur Quote von 39:10 war Stormiano als längster Außenseiter ins Rennen gegangen. ‚Er springt manchmal etwas schlecht ab, was in Sprint-Rennen natürlich ein großer Nachteil ist. Heute klappte am Start aber alles gut‘, so Hartmut Bolte, der Vater des Trainers.












