Wie schnell es manchmal gehen kann: In Hamburg war der Sieg der von Marcel Weiß für den Stall Turffighter trainierten Pershing im Hamburger Fliegerpreis noch eine Überraschung, jetzt im Hoppegartener Pendant, dem Hoppegartener Fliegerpreis (35.000 Euro) der Listenklasse über 1200 Meter, gilt die Stute als Favoritin.
Hamburg – das war in zweierlei Hinsicht ein Neustart für die Areion-Tochter, die erstmals für den Mülheimer Trainer und auch erstmals in diesem Jahr an den Start gekommen war. Insofern war die Zurückhaltung der Wetter auch ein stückweit verständlich. Doch nun ist man schlauer, man weiß vollends um die Stärken der Stute, die unter Sibylle Vogt auf sieben Gegner treffen wird.
Fliegerrennen in Deutschland sind in der Regel wie ein Klassentreffen. Die meisten Sprinter treffen über das Jahr hinweg einige Male aufeinader, oft genug gewinnt mal der eine oder mal der andere und manchmal funken auch noch Gäste aus dem Ausland dazwischen. Das könnte in diesem Fall die von Satoshi Kobayashi in Chantilly trainierte Time Goes On (Benjamin Marie) sein, auch wenn die Sergei Prokofiev-Tochter nach einem sechsten Platz in einem Riemer Listenrennen nicht gerade zum Favoritenkreis zu zählen ist.
Anders dagegen das Bild bei War Bride (Jack Mitchell). Zwar wurde die von Yasmin Almenräde für den Stall Mandarin trainierte Soldier‘s Call-Tochter in Hamburg hinter Pershing nur Siebte, doch hatte sie hier auch nicht den besten Rennverlauf, und der weiche Boden war auch nicht passend. „Sie sollte erste Chancen haben“, so die Trainerin, die wie ihr Kollege Weiß in Mülheim trainiert.
Das dritte Mülheimer Pferd, der von Jean-Pierre Carvalhos für Walter Busch trainierte Schützenzauber (Bauyrzhan Murzabayev), wurde am Freitag bereits zum Nichtstarter erklärt.











