Mülheim – die Badener Alternative am Donnerstag

Rund 23.000 Zuschauer sorgten an den ersten drei Renntagen des neuen Jahres in Mülheim an der Ruhr für einen großartigen Besuch. „Die Atmosphäre war herrlich“, zeigte sich Vereins-Präsident Hans-Martin Schlebusch noch am vergangenen Samstag mit dem Sparkassen-Renntag vor 8.000 Besuchern ganz begeistert. Am Feiertag, Fronleichnam, findet nun ein zusätzlicher Renntag am Raffelberg mit einem acht Prüfungen umfassenden PMU-Termin (Zum Tagesmarkt) ab 16.55 Uhr statt, sozusagen als Parallelveranstaltung zum Frühjahrs-Meeting in Baden-Baden. Die Tickets für den Sparkassen-Renntag vom 21.Mai gelten übrigens auch fünf Tage später als Freikarten. „Als das Angebot kam, haben wir schnell entschieden“, so Mülheims Präsidiumsmitglied Dirk von Mitzlaff. „Dass wir nun in diesem Jahr fünfmal veranstalten, ist ein weiterer Schritt in die Richtung, Mülheim wieder im Kreis der großen Rennvereine zu etablieren“, freut sich der Funktionär. Innerhalb von nur fünf Tagen gehen damit zwei Renntage am Raffelberg über die Bühne. „Wir sind gespannt darauf, wie die kurze Abfolge vom Publikum angenommen wird“, sagt von Mitzlaff. Die Zuschauer sollten die kurze Startfolge aber nutzen, denn die Saison in Mülheim endet bereits am 16. Juli.

Zwei Handicaps der mittleren Klasse stehen im Mittelpunkt der Karte, wobei ein Rennen über die Cupdistanz von 2900 Metern das Glanzlicht der Veranstaltung darstellt (Zum Rennen). Als ausgewiesener Steher entpuppte sich der von Julia Römich trainierte Balu, der im belgischen Mons über die Cup-Distanzen im Winter beachtliche drei Rennen gewann und als Lokalmatador bestimmt viel Vertrauen finden wird. Sein Stallgefährte Landadel bewies in Ghlin ebenfalls große Steherqualitäten und bestätigte in Mülheim als Dritter hinter Rosendach und Khalet seine große Form. Innerhalb von nur neun Wochen gewann Stall Walcherens Vabinsaru drei Rennen und konservierte im neuen Jahr unverändert seine große Form. In Mannheim gewann Sworn Terz nach einem klugen Ritt von Maxim Pecheur eine relativ einfache Aufgabe. Von Steigerung darf man bei einem Halbbruder der Winterköniging Sworn Pro bestimmt ausgehen.

Dreijährige Stuten treffen sich über die Steherdistanz von 2300 Metern (Zum Rennen). Das Erfolgsquartier von Besitzer Jaber Abdullah und Trainer Andreas Wöhler ist mit der Debütantin Miss Reemeya vertreten, die sich gegen Pferde großer Rennställe behaupten muss. Dazu gehören New Look, eine Tochter der listenplatzierten Niala, und vor allem die Wittekindshoferin Salonmare, die eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana, das Deutsche Stuten-Derby (Zum Langzeitmarkt), besitzt. Sternkrone schließlich vertritt das Erfolgsquartier von Markus Klug und wurde für die Auktionsrennen in Hannover und Bad Harzburg eingeschrieben.

Nächste Renntage

Galopprennen in Deutschland
Fr., 01.05.Hannover, München, Leipzig
So., 03.05.Köln
Sa., 09.05.Halle, Krefeld
So., 10.05.Berlin-Hoppegarten
Do., 14.05.Dortmund, Magdeburg
Sa., 16.05.Hassloch
Galopprennen in Frankreich
Do., 30.04.ParisLongchamp, Dieppe
Fr., 01.05.Saint-Cloud, Dax, Wissembourg
Sa., 02.05.Angers, Auteuil
So., 03.05.ParisLongchamp
Mo., 04.05.Chantilly, Compiegne
Di., 05.05.Saint-Cloud, Bordeaux, Chateaubriant