Auf vier Pferde war das Starterfeld des neue Welle-Auftaktrennens am Sonntag in Iffezheim zusammengeschrumpt nach vier Abmeldungen, aber alle Favoriten blieben im Rennen.
Und von denen machte es der Schlenderhaner More No Never am besten, der seinen Trainingsgefährten Sean auf Rang zwei verwies. „Ich habe ihn ein bisschen motiviert auch mit meiner Stimme, das war auf der 1600 Meter-Strecke notwendig, er hatte einen guten Gegner, zum Glück hat es geklappt“, so Siegjockey Michael Cadeddu nach dem Rennen. Alle Teilnehmer waren ganz nach außen tendiert, das dürfte den ganzen Tag über am heutigen Sonntag wohl die Parole sein.
Sean lief als Zweiter alles andere als schlecht, nach offensivem Ritt konnte er am Ende nicht mehr zusetzen. Rang drei ging an Verlan vor Vallee des Fleurs.
Beim sechsten Start war es der zweite Sieg für Gestüt Schlenderhans More No Never. Dieser war beim Debüt zweijährig sogar Favorit gegen Grocer Jack und Adrian, war danach Fünfter im Winterfavoriten. Vom Hengst aus der Zucht des Stalles Ullmann hat man noch nicht alles gesehen (zum Video).
Trainer Markus Klug nach seinem 1,2: „EIner ist immer Zweiter, für einen Besitzer freut man sich, für den anderen tuts einem leid“, so Klug mit Augenzwinkern. „More No Never könnte bestimmt auch über 1800 Meter laufen, anders bei Sean. Da könnten 1400 Meter besser sein.“













