Monteverdi Start-Ziel – Long-Term-Ziel St. Leger

Viel Mumm hatte Trainer Andreas Wöhler schon früh im Jahr auf den für den Stall Turffighter trainierten Monteverdi. Als besten dreijährigen Hengst bezeichnete der 59-jährige seinen Schützling damals sogar.

Gezeigt hatte der vom Gestüt Etzean gezogene Protectionist-Sohn bei zwei Starts zwar noch nichts Herausragendes, galt bei seinem Coach aber auch immer als spätes Pferd und traf bei beiden bisherigen Versuchen auch auf gute Gegnerschaft.

Am heutigen Sonntag zeigte der Wöhler-Vertreter in Dortmund-Wambel, dass sich sein Umfeld in ihm nicht getäuscht hatte. Start-Ziel marschierte er unter Siegreiter Eddie Pedroza einem ungefährdeten Sieg entgegen, ließ Favorit Loft (Marcel Weiß) und der Außenseiterin Norine (Peter Schiergen) nicht den Hauch einer Chance. Erstaunliche 8,7:1 gab es für den Wöhler-Treffer in der Aufttaktprüfung, dem Rennen für dreijährige sieglose Pferde über 2400 Meter. (zum Video)

Andreas Wöhler: „Er ist ein spätes Pferd, war auch heute immer noch ein bisschen babyhaft. Aber er beginnt jetzt so langsam uns das Vertrauen, was wir in ihn haben und hatten zurückzuzahlen. Er wird noch weitere Routine sammeln müssen, aber ist auf Dauer ein sehr gutes Pferd. Als Long Term-Ziel haben wir das St. Leger im Hinterkopf.“

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