„Ich bin noch nicht lange im Rennsport, aber ich habe verstanden, dass es in diesem Sport um Geschichten geht“, sagte Kölns neuer Geschäftsführer Philip Hein am Dienstag vor der Presse, die dem Ruf des Kölner Rennvereins in großer Zahl ins Gestüt Röttgen gefolgt ist.
Pfingstmontag kann der Rennverein sogar zwei Geschichten erzählen, weil man es geschafft hat, den Rennsport mit reichlich Lokalkolorit zu umranden. So wird der Volksschauspieler Peter Millowitsch den Start seines Namensvetters Millowitsch im Mehl-Mülhens-Rennen mit Spannung verfolgen, aber auch das Rahmenprogramm bedient das kölsche Herz auf ganzer Linie.
So stand die Kölner Band Kasalla Pate für die Röttgenerin Kasalla, die im Dreijährigen-Rennen unter anderem auf Peter Schiergens Silver Sea treffen wird. Die Band, die vorher nichts mit dem Rennsport zu tun hatte, zeigte sich begeistert von der Idee und besuchte die Soldier Hollow-Tochter im Gestüt Röttgen. „Eigentlich hatten sie nur eine halbe Stunde Zeit, aber daraus wurden am Ende fast zwei Stunden“, so Philip Hein weiter. Und nachdem Kasalla hoffentlich den Sieg davon getragen hat, wird die Band im Anschluss an den Renntag noch zu den Instrumenten greifen und ein Open Air-Konzert geben. „Zu diesem Anlass bieten wir auch Halbtages-Tickets an“, sagte Hein.












