MONSUN wurde dieses Jahr (schon im Oktober) zum Chef de Race ernannt (https://www.chef-de-race.com/dosage/chefs-de-race/monsun.htm). Er ist damit einer von weltweit 218, vowiegend schon lange abgetretenen Deckhengsten denen diese Ehre zuteil wird und einer der wenigen, bei denen das noch zu Lebzeiten geschieht. Andere neue Chefs de Race der letzten Jahre sind z.B. A.P.INDY, INDIAN RIDGE, KINGMAMBO, NINISKY, RAINBOW QUEST, SADLER’S WELLS, SHIRLEY HEIGHTS, …
Wenig überraschend wird MONSUN in die Kategorien Classic/Slolid eingeordnet, also in die Gruppe der Vererber, die ihren Nachkommen konsistent vowiegend Distanzvermögen mitgeben. Eher schon überrascht der kurze Hinweis (in dem verlinkten Text), daß man ihn zunächst als Mitteldistanz-Vererber (Intermediate) in Beobachtung genommen habe. Immerhin ist gerade der konsistent vererbte (‚präpotente‘) ‚aptitudinal type‘ in der Theorie von Roman neben einer überragenden Vererberleistung ein wesentliches Kriterium für die Auswahl der Chefs de Race.
Schaden wird es dier hiesigen Zucht, deren Ruf insbesondere in England und in den USA weit besser ist, als hier zuhause, sicher nicht, wenn nun auch einer der hiesigen Vererber, und zwar ein aktueller, in der Liste der Chefs de Race erscheint. U.a. verbessert sich damit auf einen Schlag die Qualitätsbewertung nach ‚Dosage Points‘ für viele Produkte aus dieser Linie. Es soll durchaus Käufer und Agenten geben, die auf soetwas achten.
Außer MONSUN finden sich nur vier weitere Vertreter der hiesigen Zucht in der Liste der Chefs de Race, allen voran DARK RONALD, völlig überraschend GUNDOMAR, dessen Einfluß auf die hiesige Zucht als sehr übersichtlich bezeichnet werden darf, daneben OLEANDER von dem man aufgrund der historischen Gegebenheiten dasselbe sagen kann, auch wenn er ein überragendes Rennpferd war, und schließlich, mehr als berechtigt TICINO.









