Im zweiten Gruppe I-Rennen am Sonntag in Longchamp, dem Prix Marcel Boussac (1600 m, 300.000 Euro) für die zweijährigen Stuten, hatten die Favoritinnen Purr Along und Peace Burg schon früh keine Siegchancen mehr. Und auch die englischen Gäste konnten immer nocvh nicht ihren ersten Sieg beim Arc-Meeting feiern. Denn die von Carlos Laffon-Parias trainierte Monsun-Tochter Silasol hielt den Sieg im Lande.
Start-Ziel konnte die Stute, die zuletzt ein Course B-Rennen auf der gleichen Bahn gewinnen konnte, alle Angriffe der Gegner abwehren, allen voran den ihrer Trainingsgefährtin Topaze Blanche, die vor der Rouget-Stute Alterite auf den zweiten Tang kam.
Es war ein ganz starker Ritt von Wertheimer-Stalljockey Olivier Peslier, der mit der 143:10-Außenseiterin für den dritten Wertheimer-Sieg in diesem Rennen nach Gold Splash und Juvenia sorgte.
‚Sie hat sich immer weiter verbessert und ist eine sehr harte Stute, die ihren Strich immer weiter geht‘, so Peslier (Foto) nach dem Rennen.
Den ersten englischen Sieg gab es dann im Prix Jean-Luc Lagardere, dem mit 350.000 Euro dotierten 1400 Meter-Rennen für die Zweijährigen. Der von Richard Hannon trainierte 22:10-Favorit Olympic Gory, der erst vor kurzem von Sheikh Joaan Al Thani, dem Sohn des Emirs von Katar, erworben wurde, siegte als 22:10-Favorit nach einem Klasseritt von Richard Hughes, der lange bis zum entscheidenen Angriff wartete.
Erst 300 Meter vor dem Ziel setzte er sein Pferd entscheidend ein, kam dann aber noch sicher in Vorteil und verwies die gut endende What a Name, ebenfalls in Katar-Besitz stehend, und den lange führenden Indian Jade auf die Plätze zwei, bzw. drei.
‚Das war mein 106. Zweijährigensieger‘, sagte Siegtrainer Richard Hannon nach dem Sieg des Hengstes. ‚Er könnte im nächsten Jahr in den französischen Guineas laufen, denn wir haben viele Guineas-Pferde und er hat ja nun hier bereits Erfahrung‘, so der erfolgreiche britische Coach weiter.









