Im Kampf um das Championat wurde am Samstag in Dresden nur schwach gepunktet. Lediglich Eddy Pedroza (Foto) fuhr einen Sieg ein. Damit setzte er sich aber weiter von Filip Minarik ab, der in Seidnitz leer ausging. Und das, obwohl mit dem Ittlinger Alietto ein Pferd aus dem Asterblüte-Stall gewann.
Dieser, für das 1900 Meter-Zweijährigenrennen (längstes Rennen für den jüngsten Jahrgang in Deutschland) nachgenannt, hatte Jiri Palik im Sattel, der mit dem 15:10-Favoriten am Ende auch keine Mühe hatte, King’s Ransom und die White Lightning-Schwester Whispering Tremp auf die Plätze zu verweisen.
Ansonsten hatten die Favoriten in der sächsischen Metropole aber einen schweren Stand. Das bekam auch die für unschlagbar gehaltene Splash Mountain (stand am Toto 10:10) zu spüren. Die Stute, die immerhin Zweite im Diana-Trial auf Gruppe-Ebene war, hatte im Maidenrennen gegen die von Harald Franke trainierte Royal Gini (Pascal Jonathan Werning) keine Chance, musste mit Rang zwei Vorlieb nehmen, womit die Wetter natürlich schwer enttäuscht waren.
Für Pascal Jonathan Werning, der in dieser Saison in Dresden in ganz großer Form reitet, sollte es aber nicht der einzige Tagessieg bleiben, denn für Lokalmatadorin Claudia Barsig führte er im abschließenden Ausgleich IV nach einem guten Ritt die Stute El Victoria zu ihrem ersten Treffer.
Mit nunmehr elf Siegen in Dresden in dieser Saison hat der zweite Mann am Stall von Trainer Uwe Ostmann nun die besten Chancen auf das silberne Hufeisen, das dem erfolgreichsten Jockey des Jahres in Dresden winkt.
Ebenfalls zweimal erfolgreich war der Münchener Leichtgewichtsjockey Darren Moffatt, der den Dresdener Steherausgleich, das Traditionsrennen über weite 2950 Meter, mit Storming Wind gewann und mit Frank Breuß‘ Not Allowed auch in der Wettchance des Tages als Erster im Ziel war.
Mit Kung Hei, Roque und Mike Stone auf den Plätzen gab es hierbei in der Viererwette richtig viel Geld. 200.011:10 war die Quote in dieser Wettart.










