Mittwoch in Dresden: Die Nurmis stehen im Mittelpunkt

In ganz Deutschland klingeln an diesem Mittwoch zu gewohnter Stunde die Wecker, die Menschen werden in gewohnter Art zur Arbeit eilen. In ganz Deutschland? Nein, in einem Bundesstaat drehen sich die Leute zur Morgenstunde noch einmal auf die andere Seite. In Sachsen, denn dort wird traditionell am Buß- und Bettag nicht gearbeitet.

In Dresden und Umgebung aber müssen die Turffreunde in den späten Morgenstunden doch aus den Federn, denn auf der Bahn in Seidnitz steht traditionell der letzte Renntag der Saison an. Zudem der vorletzte Grasbahntermin der Saison 2006, nur Bremen legt am Sonntag noch einmal nach.

Neun Rennen sind es geworden, der Andrang ist natürlich groß, auch das kennzeichnet diesen Termin. Im Mittelpunkt der Karte steht ein Rennen, das eine echte Traditionsprüfung in Seidnitz ist. Der Dresdener Steherausgleich wird bereits zum 85. Mal ausgetragen, zum fünften Mal unter dem Patronat von Buchmacher Albers. Es geht über 2950 Meter und die Besetzung ist für ein Rennen dieser Art zweifellos ausgezeichnet. So laufen mit Limatus aus dem Stall von Pavel Vovcenko (Foto) und Phantastic Wings der Zweite und die Dritte aus dem Silbernen Band der Ruhr, repräsentiert No Moon die Champion-Kombination Peter Schiergen/Filip Minarik.

Eddie Pedroza reitet Brigentia, wie die derzeitige Nummer zwei der Statistik im Programm ohnehin stark vertreten ist. Nachdem die Siegesserie in den letzten Wochen etwas unterbrochen wurde, zudem einige Dezember-Termine abgesagt wurden, ist Andreas Suborics uneinholbar vorne, es geht in der Bestenliste nur noch um Platz zwei.

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