Es war in diesem Jahr für die Veranstalter von Grand Prix-Rennen nicht immer einfach, diese Prüfungen qualitativ angemessen über die Bühne zu bringen. Das mangelnde ausländische Interesse am Grossen Preis von Baden etwa kann angesichts der Dotierung nur als rätselhaft bezeichnet werden.
Dagegen zeichnet sich nach dem Streichungstermin für den Preis von Europa (160 000 Euro, 2400 Meter) ein ausgezeichnetes Feld ab. Sicherer Starter ist Derbysieger Schiaparelli (Foto), dessen schwaches Abschneiden in Iffezheim seine Umgebung bis heute nicht gedeutet hat. Aus einheimischen Ställen kommen ansonsten All Spirit, Brisant, Egerton, Oriental Tiger, Quelle Amore, Saddex und Simonas für das Gruppe I-Rennen in Frage.
Fünf Kandidaten sind noch aus ausländischen Quartieren engagiert. Feste Startabsichten werden aktuell aus den Lagern der Engländer Collier Hill (Trainer Alan Swinbank), Enforcer (Willie Muir) und Youmzain (Mick Channon) geäußert. Außerdem könnten noch Cherry Mix und Shamdala laufen.
Für die Grosse Europa-Meile (65 000 Euro, 1600 Meter) am Samstag sind zehn Pferde stehen geblieben: Arcadio, Aurea, Bebe Vettori, Lateral, Mannico, Raptor, Vega’s Lord und Willingly, aus Irland Common World und aus England der Baden-Badener Sieger Notability, den Trainer Michael Jarvis wohl wieder nach Deutschland schicken will.









