Auf welcher Bahn des Landes Andreas Wöhler auch Starter stellt, sie gewinnen derzeit ihre Rennen. Am Sonntag hatte der Ravensberg-Coach nur eine Chance zum Neusser Hessentor entsandt, doch der gruppeerfahrene Il Divo (Foto, E. Pedroza) spielte in einem Altersgewichtsrennen über 1900 Meter mit der Konkurrenz, stürmte der Ziellinie nur so entgegen.
Zehn Längen notierte der Neusser Zielrichter dann im Ziel, die Il Divo vor Glentire (F. Minarik) im Ziel einkam, doch ließ Wöhler-Stalljockey Eduardo Pedroza am Ende auch nur noch austrudeln.
‚Man weiß ja nie beim ersten Start auf der Sandbahn. Aber das hat Il Divo heute wirklich prima gelöst. Ob er noch einmal auf Sand antritt, hängt auch von der Situation im Championatskampf ab‘, sagte Michael Gockel, der Andreas Wöhler in Neuss vertrat.
Dritter in dieser Prüfung wurde nicht wie allgemein erwartet Russian Tigress (K. Schmitt), sondern Los Cantos (St. Hofer). Die Dreierwette mit den beiden Favoriten an den ersten beiden Plätzen zahlte dann neunfaches Geld.
Auch Andreas Trybuhls Godfreyson gewann in Neuss. Der Spätentwicklter zeigte sich unter Eduardo Pedroza in einem 1900 Meter-Handicap von bester Seite und siegte am Ende leicht gegen Recomienda (J. Bojko) und Wildnis (T. v.d. Troost), zahlte am Toto 22:10 auf Sieg und könnte über weitere Reserven verfügen.
In zehn Rennen flossen 188.639 Euro durch die Neusser Totalisator-Kassen. Von außen kamen 133.517 Euro. Das ist ein Ergebnis, mit dem man in am Hessentor insgesamt nicht ganz zufrieden sein kann.










