Miss Yoda entführt Preis der Diana auf die Insel

Der Sieg im 162. Henkel-Preis der Diana ging am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg nach England (zum Video). Für Westerberg, das Rennsportunternehmen von Georg von Opel, siegte die von John Gosden trainierte, und vom Gestüt Etzean gezogene Sea The Stars-Tochter Miss Yoda, womit neun Jahre nach Dancing Rain mal wieder ein im Ausland trainiertes Pferd das zur Gruppe I zählende, über 2200 Meter führende Stuten-Derby gewann.

Unter Weltklassejockey Frankie Dettori aus Startbox eins in dem mit 500.000 Euro dotierten Rennen gleich an die Spitze gegangen, setzte sich die als 6,3:1-Chance ins Rennen gegangene Gosden-Stute am Ende leicht mit einer Länge Vorsprung gegen die fantastisch laufende Hachtseerin Zamrud durch, Platz drei ging an die Auenquellerin Virginia Joy, Vierte wurde Silence Please vor Kalifornia Queen und Elle Memory.

In der Zielgeraden hatte die spätere Siegerin am Übergang 400 Meter vor dem Ziel kurz etwas gestutzt, auch Silence Please, die hinter Miss Yoda, Zamrud und Moon A Lisa früh im Vordertreffen zu finden war, wackelte im Finish etwas. Doch behindert wurde letztlich keiner. Miss Yoda konnte als große Steherin bis zur Linie noch einmal zulegen, dahinter war es zwischen Zamrud (läuft jetzt im T. von Zastrow-Stutenpreis in Baden-Baden) und Virginia Joy genau so eng, wie zuletzt in der Mehl-Mülhens-Trophy in Hamburg, Silence Please war als Vierte auch nicht weit weg. Kalifornia Queen, die lange an letzter Stelle auszumachen gewesen war, lief noch weit nach vorne auf den fünften Platz, dann war Ellle Memory als Sechste dichtauf vor Ocean Fantasy, die auch lange in hinteren Regionen gelegen hatte.

„Sie sprang gut ab, ich wollte gleich vorne sein. Sie hat am Übergang etwas gestutzt, sie wollte wohl in die Stallungen. Doch dann flog sie nochmal und hat toll gewonnen“, so Siegjockey Frankie Dettori nach dem Rennen, der natürlich den Sieg der Stute in seiner üblichen Art und Weise zelebrierte. Für Dettori war es beim dritten Ritt im Preis der Diana der erste Sieg. Miss Yoda, von der eine rechte Schwester zum Angebot der BBAG-Jährlingsauktion 2021 zählen wird, war einst im Iffezheimer Auktionsring für 280.000 Euro in jetzigen Besitz gewechselt.

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