Minarik: Erst einmal Pause nach Ersch?pfungssyndrom

Vor zwei Jahren sorgte der damalige Trainer des FC Schalke 04, Ralf Rangnick, für Schlagzeilen, als er wegen eines akuten Erschöpfungssyndroms, zu neudeutsch „Burn Out“, sein Amt bei dem Fußball-Bundesligisten niederlegte. Nun gibt es auch im Rennsport einen prominenten Fall.

Filip Minarik, zweifacher Champion der deutschen Jockeys und aktuell mit 36 Siegen Nummer sieben der deutschen Jockey-Statistik, konnte seine Ritte am vergangenen Wochenende, u. a. den auf Feuerblitz im Bosphorus Cup in Istanbul, nicht wahrnehmen.

Der 38-jährige Tscheche wird wegen eines akuten Erschöpfungssyndroms ärztlich behandelt. Minarik, der vor kurzem den Kölner Asterblüte-Stall von Trainer Peter Schiergen verließ, an dem er 14 Jahre lang als zweiter Mann beschäftigt war, ist wohl der in Deutschland tätige Jockey, der die meisten Kilometer herunterspult. Da er sich in dieser Saison verstärkt auch nach Frankreich orientiert hat, war er quasi ständig unterwegs.

Dieser Stress fordert nun offensichtlich seinen Tribut, Minariks Körper braucht eine Pause. Wie lange diese dauern wird, ist noch offen. Am kommenden Wochenende wird er auf jeden Fall auch nicht in den Sattel steigen. Somit kann er auch nicht den Ritt auf der von Miltcho Mintchev trainierten Preis der Diana-Siegerin Penelopa im Prix Vermeille wahrnehmen.

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