Besonders lange brauchte der zweifache Championjockey Filip Minarik (Foto) nicht für den ersten Sieg nach seinem Comeback, denn bereits am Montagabend im belgischen Mons-Ghlin stand der Tscheche wieder auf dem Treppchen. Für den belgischen Stall Molenhof führte er in einem Altersgewichtsrennen über 2100 Meter (4.800 Euro) den 19:10-Favoriten Nenzo zum Sieg.
Es war dabei aber einige Anstrengung notwendig, um Wolfgang Sonntags Jules Verne (Jozef Bojko) mit dem Vorteil einer Nase auf den zweiten Platz zu verweisen. Zudem gab es in einem 950 Meter-Sprint noch einen dritten Platz mit Nino Minners Key Art zu verzeichnen.
Deutsche Sieger gab es bei der 7-Rennen-Karte diesmal in zwei Rennen. Dabei stehen beide Pferde im Besitz von Alex Oertel.
Gleich das erste Rennen, ein mit 8.000 Euro dotiertes 2300 Meter-Handicap, wurde von den deutschen Pferden dominiert. Denn diese stellten mit Kimbar (Katja Gernreich/Jozef Bojko, 66:10), Nostrel (Axel Kleinkorres/Stephen Hellyn) und Next Dancer (Hans Blume/Glen Braem) gleich die komplette Dreierwette. Zudem verdiente als Fünfter noch Christian von der Reckes Ciocco Sam Geld.
Der zweite deutsche Sieger war dann im letzten Rennen Stromberg unter Stephen Hellyn, der sich als 51:10-Chance in einem Altersgewichtsrennen über 2850 Meter (6.400 Euro) gegen Dr. Andreas Boltes Nicoletta Ana (Andre Best) und den niederländischen Gast Shaw behauptete. Elfi Schnakenberg ist die Trainerin.
Im vierten Rennen, einem Amateurrennen über 1500 Meter, kam Christian von der Reckes Cashmere Cat nicht an den Start, da die Stute vor dem Rennen sehr aufgedreht war und sich überschlug.
Die Siegesserie von Lucien van der Meulens Layer Cake wurde im sechsten Rennen (1500 m, 4.800 Euro) gestoppt, als Daniel Klomps Ferro Sensation gewann und Layer Cake nur Vierter wurde.









