Eine Nation ist im Rennsport-Fieber. In „down under“ geht es in diesen Tagen wirklich drunter und drüber. Die Menschen können es kaum noch erwarten, bis sich am Dienstag die Boxentüren zum Melbourne Cup, einem als Handicap gelaufenen Gruppe I-Rennen über 3200 Meter, öffnen (zum Langzeitmarkt).
Dann wird ein ganzes Land, ein ganzer Kontinent den Atem anhalten und zum Erliegen kommen. Am Montag fand in der Swanston Street in der Innenstadt Melbournes traditionell die Parade für den „Cup“ statt. Alle 24 Teams fuhren im offenen Wagen, bejubelt auch in diesem Jahr von gut 90.000 Zuschauern, die am Straßenrand eine ausgelassene Party feierten, durch die Stadt. „Einfach unglaublich, was hier los ist“, sagte Best Solutions Jockey Pat Cosgrave gegenüber GaloppOnline.de. Für den Reiter ist es der erste Melbourne Cup-Ritt. Dementsprechend beeindruckt zeigte er sich vom bunten Treiben auf den Straßen Melbournes. Wie in den letzten wurde die Parade von Amanda Elliot angeführt. Die Geschäftsführerin des Victoria Racing Club (VRC) saß im ersten Wagen, präsentierte die goldene Trophäe, gemeinsam mit Melbournes Bürgermeisterin Sally Cap. Für sie war es die erste Teilnahme in jetziger Funktion ander Parade.
Ebenfalls dabei waren die „Living Legends“, Cup-Helden vergangener Jahre, wie Prince of Penzance (2015) oder Brew (2000). Und natürlich war auch Trainerin Gai Waterhouse mit von der Partie. Als erster weiblicher Trainerin überhaupt gelang es ihr im Jahr 2013 mit dem Monsun-Sohn Fiorente den „Cup“ zu gewinnen.













