Der für den 24. Juni 2018 geplante Renntag in Meißenheim muss abgesagt werden.
Die vergangenen Wochen wurden intensiv genutzt, um die Rennbahn nach den Wildschweinschäden des Frühjahrs wieder in einen optimalen und bereitbaren Zustand zu versetzen. Eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen der Mitglieder des RRFV Meißenheim war nötig, um die bisher aufgetretenen Schäden zu beheben. Dank des finanziellen Einsatzes von Herrn H.Klotz kam es nach einem erneuten massiven und großflächigen Schadensfall erstmals zum Einsatz einer Großflächenbearbeitungsmaschine. Nun ist es in den vergangenen Tagen zum dritten Mal zu großflächigen und tiefgründigen Wildschweinschäden an der Waldrennbahn gekommen, die aus Sicht des Vereins nicht zu einem optimalen und sicheren Geläuf für Rennpferde und Rennreiter bis zum geplanten Renntag in vier Wochen zu reparieren sind, so der Vorsitzende des RRFV Meißenheim, Ludwig Börsig.
Mitte Januar 2018 hatte der Verein bereits die Ausschreibung mit dem Verband abgestimmt. Die Situation im deutschen Galopprennsport im Hinblick auf das potentielle Starterfeld der Galopprennpferde hat sich in Relation zu 2017 nicht gravierend verbessert. Zum heutigen Zeitpunkt liegen dem Veranstalter keinerlei Nennungen oder Zusagen vor. Die Veranstaltung des Renntages war von Vereinsseite bereits mit viel zeitlichem und persönlichem Aufwand final durchorganisiert. Für die Zukunft erhoffen und erwarten die Verantwortlichen des RRFV Meißenheim, eine steigende Ressonanz aus dem Rennsport. Um die Tradition des Rennens im Ried aufrecht zu erhalten, haben die Verantwortlichen entschieden, in den Schutz der Rennbahn einen mittleren vierstelligen Euro Betrag zuzüglich Eigenleistung in einen Wildschutzzaun zu investieren.













