Die Dominanz der Japaner in den vergangenen Jahren im Japan Cup könnte sich auch diesmal fortsetzen. Denn mit Meisho Samson kommt der Favorit der Prüfung wieder aus dem Nippon-Reich. Mehr als 540.000 Dollar locken als zusätzlicher Bonus im Siegfalle.
Als Dreijähriger holte er sich die ersten beiden Etappen der Triple Crown, die 2000 Guineas und das Derby im vergangenen Jahr. Anschließend gelang ihm auf höchster Bühne 2006 wenig, auch im Japan Cup spielte er keine Rolle.
Doch im Frühjahr schaffte Meisho Samson eine weitere Leistungsexplosion mit Siegen in einem Grade 2-Rennen sowie dem Tenno Sho (Grade 1) über 3200 Meter im April. Im Takarazuka Kinen (2200 m) zog er mit einer halben Länge den Kürzeren gegen Admire Moon.
Wegen der Pferdeinfluenza in Japan musste man auf einen Arc-Auftritt verzichten, auch er war von dem Virus befallen. Doch dies hinderte ihn nicht an einem beeindruckenden 2,5 Längen-Sieg im Tenno Sho (Grade 1), womit sich seine Favoritenposition festigte.
Weitere Top-Chancen des japanischen Kontingents sind Pop Rock, der Zweite des letztjährigen Melbourne Cups und Dauerplatzierte in heimischen Gruppe-Rennen, und Admire Moon. Im März holte er sich das Dubai Duty Free, ist als Meisho Samsons Bezwinger im Takarazuka Kinen natürlich noch in bester Erinnerung. Anschließend wurde er für 40 Millionen Dollar an Darley verkauft.
Zuletzt im Tenno Sho dürfte er am Rennverlauf gescheitert sein. Sein Jockey Yasunari Iwata hat allerdings in Tokio einen sehr schlechten Rekord. Sollte er bei seinem voraussichtlich letzten Start gewinnen, würde seinem Eigner ein Bonus von 130 Millionen Yen zufließen.
Zum vierten Mal gibt sich Cosmo Bulk im Japan Cup die Ehre. Seine beste Vorstellung war der Ehrenplatz 2004. Delta Blues gewann 2006 den Melbourne Cup und könnte ein chancenreicher Außenseiter sein.
Ein Fragezeichen steht hinter dem Vorjahreszweiten Dream Passport, denn er kommt erstmals nach einer Fraktur wieder an den Start. Gespannt sein darf man auf die Stute Vodka. Die Stute sorgte für den ersten Derbysieg einer Lady seit 64 Jahren.
Auch ihre Arc-Pläne mussten wegen der Influenza storniert werden. Wegen einer leichten Verletzung fiel auch ein Auftritt im Queen Elizabeth II Commerative Cup (Grade 1) aus. Wenn sie ein Vorbereitungsrennen gehabt hätte und die Blessur nicht gewesen wäre, würde sie wohl sogar als Favoritin in den Cup gehen. Aber auch die anderen Lokalmatadoren darf man mit einiger Sicherheit nicht unterschätzen.










