Mega-Pech, aber Sun Classique kr?nt Kocks Super-Abend

Mike de Kock ist und bleibt der beherrschende Trainer in den großen Rennen des Dubai Racing Carnivals. Nach Archipenko am Donnerstag gewann er auch am Freitagabend mit den Balanchine Stakes (LR, 150.000 Dollar, 1777 m, Gras) das Hauptrennen. Die 16:10-Favoritin Sun Classique (Foto links) gewann, obwohl sie so ziemlich das schlechteste Rennen hatte, das man sich vorstellen kann.

Kevin Shea versuchte es mit der 16:10-Favoritin aus dem Mittelfeld kommend in der Zielgeraden an der Innenseite, doch wurde er mit seinem Pferd bei seinem Angriff von Mick Kinane und Light Green ‚maßgenommen‘.

Diese setzte sich daraufhin gemeinsam mit der von Beginn an führenden Godolphin-Stute Many Colours und Gower Song von Sun Classique ab, die sogar ganz leer auszugehen schien, da sie den gesamten Schwung verloren hatte.

Kevin Shea mobilisierte bei der Fünfjährigen jedoch noch einmal alle Kräfte und die De Kock-Lady kam immer näher an das vordere Trio heran. Kurz vor der Linie hatte sie es dann tatsächlich noch geschafft und kam mit einer viertel Länge Vorteil als Erste vor Many Colours und Light Opera über die Linie.

Ohnehin war es der Abend von De Kock und Shea, denn mit Frosty Secret (Handicap, Sand, 1200 m, 120.000 Dollar) und Engrupido (Handicap, Turf, 2000 m, 120.000 Dollar) gewannen sie noch zwei weitere Rennen.

16:10 stand der Ex-Wöhler-Schützling Igor Protti bei den englischen Buchmachern, doch eine echte Siegchance hatte er nicht.

Unter Stalljockey Frankie Dettori hatte der Sechsjährige, der seinen zweiten Start für Godolphin absolvierte, in einem 1800 Meter-Handicap auf der Sandbahn (120.000 Dollar) nie eine wirklich gute Lage, kam schließlich deutlich hinter dem Sieger Mutasallil (Doug Watson/Richard Hills) aus dem Besitz von Sheikh Hamdan Al Maktoum und Aleutian nur als Dritter über die Linie.

Das Siegerteam war auch eine halbe Stunde zuvor in einem 1300 Meter-Sprint auf der Grasbahn (120.000 Dollar) mit Mutamarres erfolgreich gewesen.

Trainer Saeed Bin Suroor musste bis zum letzten Rennen warten, um seinen ersten Sieger in Empfang zu nehmen, als er mit Glen Nevis (Ted Durcan) und Imperial Star in einem Turf-Handicap über 2000 Meter (120.000 Dollar) sogar eins-zwei war.

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