Unter Regie von Mark Johnston hatte sich der Raven’s Pass-Sohn Matterhorn im vergangenen Jahr im Großen Dallmayr-Preis in München versucht, doch in der Riemer Gruppe I-Prüfung hatte es für den Hengst nur zum siebten Platz im Feld von acht Pferden gelangt. Überhaupt war Matterhorn bislang noch nie in einem Grupperennen erfolgreich gewesen, auch wenn es auf Pattern-Level einige Platzierungen für ihn gab.
Inzwischen befindet sich der Fünfjährige in Dubai im Training, wir dort von Salem bin Ghadayer vorbereitet, für den er Mitte Februar als Dritter in den Firebreak Stakes schon gut debütiert hatte. Damals war es über die Meile gegangen, am Samstag kam Matterhorn im Rahmen des Super Saturdays im Hauptrennen an den Start, der über 2000 Meter der Sandbahn führenden Al Maktoum Challenge Round 3, die als Trial für den Dubai World Cup gilt.
Hinter dem von Musabbeh Al Meihri trainierten Military Law (2,2:1) ging Matterhorn mit Mickael Barzalona als zweiter Favorit (2,5:1) ins Rennen. Und diesem drückte er in ganz starker Manier seinen Stempel auf. Von Barzalona offensiv geritten, galoppierte der Ex-Johnston-Schützling die Gegner aus den Schuhen, und stand, auch wenn er in der Zielgeraden zum Schluss seinem Tempo etwas Tribut zollen musste, bereits früh als Sieger fest. Military Law machte in der Endphase zwar noch einigen Boden gut, kam aber nur auf fünfeinhalb Längen an Matterhorn heran. Von Military Law bis zum Dritten, Mark of Approval, waren es dann noch einmal zweieinhalb Längen.










