Am Sonntag ist es soweit. Dann wird auf der Hoppegartener Parkbahn im Kampf eins gegen eins endlich ermittelt, wer der Bessere ist. Gamgoom oder Ach was? Doch bevor die vierbeinigen Protagonisten den grünen Rasen der Hauptstadt betreten, standen am Donnerstag noch einmal die Besitzer im Fokus, die nach tagelangem verbalen Schlagabtausch und dem vor derart großen Ereignissen üblichen Geplänkel in den sozialen Netzwerken nun auch Taten haben sprechen lassen und sich dem Duell Mann gegen Mann auf der Rennbahn stellten.
Und der Sieger der „Generalprobe“ hieß Guido Schmitt, ein Flieger-Typ und Besitzer des Match Race-Favoriten Gamgoom, der seinen Kontrahenten Christian Sundermann relativ sicher auf den zweiten Platz verwies. „Es ging über 120 Meter, Christian scheint aber eher ein Steher zu sein“, sagte ein gut aufgelegter Guido Schmitt am Freitag gegenüber der „Sport-Welt“. Gerade hat er Gamgoom in seinem Stall besucht. „Er sieht super aus, aber es geht nicht um das Gewinnen, sondern dass es eine Gaudi wird. Ach was hat mehr Fans, wir haben aber das bessere Pferd“, so Guido Schmitt, der mit seiner Idee zum Match-Race zeigte, was alles möglich ist, wenn man seine Idee nur richtig vermarktet.
Binnen einer Woche besuchten mehr als 4000 User die eigens für das Match Race eingerichtete Facebook-Seite und auch das Medienecho auf das „Duell des Jahres“ ist enorm. „Man kann das nur als gigantisch beschreiben“, freut sich Schmitt, der auf Anfrage der BILD am Donnerstag nach Berlin reiste. Dazu gesellten sich die Berliner Zeitung und die WAZ – sie alle berichten über das Match Race. Aber ein Kommentar auf Facebook sagt im Grunde alles. „Die beste Werbung, die der Rennsport je hatte“ ist dort zu lesen.










