Langsam stieg die Spannung in Horn, mit großen Schritten ging es in Richtung Derby und damit zum absoluten Höhepunkt der deutschen Galopp-Saison. Doch bevor die besten Dreijährigen des Landes in den Führring traten, stand ein weiteres Aktionsrennen auf dem Programm. 12 Kandidaten ließen sich über die Meile prüfen.
Lady Jacamira und Diamond Rock wurden von dieser Prüfung abgemeldet. Wie schon im ersten Auktionsrennen, so lockten auch hier 20.000 Euro in der zweiten Wettchance des Tages. Es war Brunello aus dem Grafenberger Quartier von Sascha Smrczek, der ein gutes Tempo vorschlug und mit Daniele Porcu an die Spitze stürmte.
Dahinter sah man den Auenqueller Global Thrill der sich unter Filip Minarik an die Fersen des Desert Prince-Sohnes heftete. Auf Rang drei galoppierte Collodi (Peter Schiergen/Andrasch Starke). Im Mittelfeld, aber in bester Lage, war Mario Hofers Admiral Lord mit Terry Hellier auszumachen.
In dieser Reihenfolge ging es durch den Horner Bogen. Immer noch machte Brunello die Pace, aber die Angriffe sollten nun folgen. Als Erster ergriff Collodi die Initiative, doch auch der ‚Admiral‘ ließ sich nicht lange bitten, folgte dem Königstiger-Sohn und passierte ihn wie ‚eine Maschine‘ (O-Ton Manfred Chapman).
Diesem Angriff hatte keiner mehr etwas entgegen zu setzen. Unermüdlich marschierte der Lord of England-Sohn (73:10) dem Ziel entgegen und Terry Hellier sicherte sich auch das zweite Auktionsrennen an diesem Tag. Auf Rang zwei folgte mit Abstand Collodi, der diesen Platz vor Uwe Ostmanns Global Thrill verteidigen konnte. Es war der dritte Sieg beim fünften Start von Admiral Lord (Foto) (Video ansehen).
‚Das ist ein geiles Pferd‘, freute sich Admiral Lords Besitzer Gerd Zimmermann nach dem Rennen über den von Hellier bestens gerittenen Sieger.











