Wenn ein Trainer nach fünfzig Jahren im Galopprennsport seinen Abschied nimmt, dann geht in der Regel eine Ära zu Ende. Das gilt besonders für einen Pferdemann wie Martin Rölke. Und alle, die ihn besser kennen, können sich das aktuell noch gar nicht so richtig vorstellen.
„Doch die Entscheidung steht fest. Die Pferde werden nach und nach verkauft, die Abschiedstournee ist im vollen Gange und mein Nachfolger Hardy Hötger, der im Januar 2010 seinen Trainerschein gemacht hat, hat schon mit schönen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht. Ich werde auch in Zukunft hier und da im Hintergrund mithelfen, aber nur um der Beschäftigung willen.“ So ganz ohne Stallduft kann ein Mann wie Rölke, der im Dezember im Übrigen seinen 65. Geburtstag feiern wird, sowieso nicht sein.
Geboren am 13. Dezember in Zitschen bei Leipzig war der leichtgewichtige Bursche – „als ich meine Lehre im September 1960 als 14-jähriger bei Walter Dammbeck begann, wog ich 36 Kilo“, für den Rennsattel als junger Stift prädestiniert. Eine Story zum Abschied von Martin Rölke lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Sport-Welt.










