Markus Münchs Odemar gewinnt Prix Gladiateur – Waldnebel ohne Chance

Mit deutscher Beteilgung wurde am Donnerstag in Longchamp der Prix Gladiateur gelaufen, das über 3100 Meter führende Gruppe III-Rennen, das mit 73.200 Euro dotiert war. Sascha Smrczek war mit Stall Grafenbergs Waldnebel vertreten. Unter Cristian Demuro galt der Reliable Man-Sohn im Feld von acht Pferden als Außenseiter, klar favorisiert war Christophe Ferlands Wertheimer-Vertreter Double Major (Maxime Guyon).

Und nach einem Rennen aus dem Vordertreffen hatte der deutsche Gast am Ende auch keine Möglichkeiten, an der 300 Meter-Marke war er geschlagen, er wurde dann auch noch mehrfach behindert, sodass er schließlich als Letzter über die Linie kam.

Double Major konnte seiner Favoritenrolle aber auch nicht ganz gerecht werden, denn er wurde nur Zweiter. Der Sieg ging dagegen in den Stall von Markus Münch, als der von dem ehemaligen Fußball-Bundesliga-Profi trainierte 33,5:1-Außenseiter Odemar unter Dorian Provost die Rechnung auf den Kopf stellte, und mit zweieinhalb Längen Vorsprung vor dem Favoriten zu seinem ersten Gruppesieg kam. Der Soldier Hollow-Sohn siegte für Erich Schwaiger, der auch Züchter des Wallachs ist. Platz drei ging an Jan Demeles Cheeky Boy (Marvin Grandin), den längsten Außenseiter im Feld.

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