Am Sonntag steht in Köln der zur Gruppe I zählende und mit 155.000 Euro dotierte 56. Preis von Europa über 2400 Meter auf der Karte. Es ist der Saisonhöhepunkt im Weidenpescher Park und Eckhard Sauren, Kölns Renn-Vereins-Präsident, erwartet ein „volles Haus“.
Dass auch die Startmaschine zum Europa-Preis gut gefüllt sein wird, hat man hartnäckiger Arbeit zu verdanken. Seit Wochen bemühte man sich bereits um mögliche Nachnennungen und nachdem am Montag nach der letzten Streichung nur vier Pferde stehen geblieben sind, wurden bis Donnerstag vier weitere Pferde nachgenannt. Einer von ihnen ist der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierte Torcedor (Jamie Spencer), der im November im Melbourne Cup starten soll. „Der ist nur schwer zu schlagen“, so Markus Klug, der u.a. mit Windstoß (Adrie Vries) keinen geringeren als den Vorjahressieger an den Start bringen wird. „Er wird wohl wieder nicht seinen Boden bekommen“, sagte Klug über den Röttgener. „In diesem Jahr ist es für Pferde, die weichen Boden brauchen schwer.“
Neben Windstoß bringt Klug auch noch Devastar (Martin Seidl) an den Start. Auch er wurde nachgenannt. Am Wettmarkt an Position drei steht Sarah Steinbergs Night Music. Mit Oisin Murphy hat man erneut einen Klasse-Jockey im Sattel und man hofft auf eine Platzierung der Stute. Des Weiteren wurde überraschend der St. Leger-Sieger vom vergangenen Sonntag, Sweet Thomas (Andreas Suborics/Stephen Hellyn), nachgenannt und auch Peter Schiergens Walsingham (Andrasch Starke) kam am Mittwoch noch ins Gruppe I-Feld. Komplettiert wird der Preis von Europa 2018 durch Dr. Andreas Bolte Veneto (Rene Piechulek) und Henk Grewes Khan (Clement Lecoeuvre).













