Mark Johnston will den Listen-Coup in D?sseldorf landen

Gäste aus dem Ausland sind im Düsseldorfer Junioren-Preis eher die Seltenheit. In der Regel laufen hier sehr gute einheimische Zweijährige, schon viele Cracks sind aus dem Grafenberg-Event hervorgegangen. Am Sonntag bekommen die deutschen Youngster aber starke Konkurrenz aus dem Ausland, denn aus dem mächtigen Quartier von Trainer Mark Johnston (Foto) wird der im Besitz von Renata Jacobs stehende Pallantes Cross anreisen, ein Hengst, der bei fünf Starts immerhin schon zweimal erfolgreich war.

Zuletzt zwar nur auf Sand in Wolverhampton und auch nur gegen zwei Gegner, doch war er damals auch hochüberlegen. Der Cape Cross-Sohn, der von Robert Winston geritten wird, ist sicher ein gefährlicher Gegner für die sieben deutschen Pferde.

Unter diesen findet man mit Kite Hunter, der erstmals für neue Farben antritt, Go Country, Mlle Lando und Prakasa gleich vier frische Sieger. Besonders gut gefallen hat uns der Sieg der Letztgenannten in Frankfurt. Die Park Wiedingerin kam dort mit viel Speed leicht zum Zuge.

Kite Hunter ist nach Reiterverteilung das gemeinte Pferd des Hofer-Duos, das von Ordensfrau komplettiert wird. Die Stute besitzt jedoch auch noch eine Nennung am Freitag in Bremen. Kite Hunter siegte als Außenseiter in Baden-Baden, war damals vor Port Cros, der Dritter wurde.

Der Ullmann-Hengst könnte jedoch gesteigert sein und steht diesmal zwei Kilo günstiger in der Partie. Ein Hinweis ist sicher, dass sich Stalljockey Adrie de Vries dazu entschieden hat, in Düsseldorf zu reiten, obwohl sein Quartier im Frankfurter Grupperennen gleich mit zwei Pferden vertreten ist.

Mlle Lando überraschte in Iffezheim nicht gerade wenig. Sollte sie an das dortige Laufen anknüpfen, muss man auch mit ihr rechnen. Der Asterblüte-Youngster Go Country gewann gerade in Dresden, hat es heute aber natürlich mit etwas besseren Gegnern zu tun. Bleibt noch Barzini, der neben Ordensfrau das einzig sieglose Pferd im Rennen ist.

Er scheiterte beim Debüt mit einer dreiviertel Länge an Prakasa, steht heute aber drei Pfund günstiger. Zudem hatte er in Niederrad an der Innenseite nicht das allerbeste Rennen, hatte erst spät den nötigen Raum zur Entfaltung. Man sollte den Lando-Sohn nicht unterschätzen, vielleicht ist er es sogar, der den Bann bei den Ostmann-Youngstern bricht.

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